Nachttischlampe

Verbraucht sie Strom,
wenn sie ausgeschaltet ist ?

Das ist kein Scherz: Einige Nachttischlampen verbrauchen Strom, selbst wenn sie ausgeschaltet sind !

Machen Sie diese Lampen aus, um zu sehen, was passiert...

Von oben nach unten:

Glühbirne

Für eine Nachttischlampe, die nur einige Minuten abends vor dem Schlafengehen und am Morgen beim Aufwachen angezündet ist, bleibt die Glühbirne die vernünftige Lösung, vorausgesetzt der Lampenschirm absorbiert nicht zuviel Licht, so dass eine Birne zwischen 25 und 40 Watt ausreicht. Der Vorteil: Ist sie ausgeschaltet, kann man sicher sein, dass sie keinen Strom verbraucht.

Aufgrund der schwachen Lichtausbeute ist der Verkauf von Glühbirnen von 15-25 W in der Schweiz seit dem 1. Januar 2009 verboten, genau wie andere Glühlampen der Kategorien F und G (sowie solche mit 4 Watt und ohne Reflektor).

BirneMan kann sie durch eine äusserlich ähnliche Glühbirnen ersetzen, in deren Birne eine Halogenlampe installiert ist (weisseres Licht), die 30-50% weniger Strom verbraucht. Noch besser: durch kleine Energiesparlampen ersetzen, die fünfmal weniger Strom benötigen.

Transformator ausgeschaltet

Dies ist eine sogenannte Niederspannungs-Lampe, denn ihre kleine Glühbirne (von 10 oder 25 Watt) funktioniert mit 12 Volt. Zur Umwandlung der Spannung braucht es einen Transformator. Er ist im Lampenfuss integriert. Bei dieser Lampe ist der Schalter vor dem Transformator angebracht, weshalb die Lampe keinen Strom verbraucht, wenn sie ausgeschaltet ist. Dies gilt aber nicht für alle Lampen mit verstecktem Transformator: manche verbrauchen auch dann Strom, wenn sie ausgeschaltet sind. Am besten testen Sie dies mit dem Wattmeter, oder lauschen Sie am Lampenfuss, denn oft kann man das Pfeifen des Transformators hören, der ununterbrochen unter Spannung steht.

Immer unter Spannung !

Der Schalter dieser Niederspannungs-Lampe ist nach dem Transformator angebracht (der im Stecker integriert ist). Schaltet man die Lampe aus, verbraucht der Transformator weiterhin Strom: das nennt man "versteckter Stromverbrauch".

Ob ein solcher Energieverlust besteht, kann man feststellen, indem man die Hand auf den Transformator legt, nachdem die Lampe schon einige Stunden ausgeschaltet ist: Ist er warm, verbraucht er unbemerkt Strom. Halten Sie ihn an Ihr Ohr, können Sie ein Pfeifen oder Rauschen hören.

Diese Lampe ist nur wirklich ausgeschaltet, wenn der Stecker gezogen ist oder wenn sie in einer Mehrfachsteckdose mit Kippschalter eingesteckt ist (im Supermarkt erhältlich).

Birnen

Fünfmal weniger Energie

Für einen fünfmal kleineren Stromverbrauch kann man die gewöhnliche Glühlampe durch eine Kompaktleuchtstoffröhre (eine so genannte "Sparlampe") ersetzen, die es auch mit kleiner Fassung gibt (E14): eine Sparlampe mit 5 Watt-Birne gibt ebenso viel Licht wie eine gewöhnliche Glühbirne à 25 W, eine mit 7 Watt soviel wie eine Glühbirne à 40 W. Befindet sich die Nachttischlampe weniger als 30 cm vom Kopf entfernt, sollten Sie keine Kompaktleuchtstoffröhre verwenden, um sich nicht den elektromagnetischen Feldern auszusetzen, die von der im Sockel angebrachten Elektronik erzeugt wird.

Den Stromverbrauch kann man auch um ein Fünf- oder Sechsfaches senken, wenn man LED-Birnen verwendet, die keine elektromagnetischen Felder erzeugen.