Fahrrad und E-Bike (Elektrovelo)
Mit dem Fahrrad unterwegs
Das Fahrrad wird von jenen, die es nie verwenden, oft als "Folterinstrument" angesehen, dabei ist es wahrscheinlich das Fortbewegungsmittel, das einem das grösste Gefühl von Freiheit vermittelt. Unter der Bedingung, dass man sich entsprechend gegen Kälte und Nässe schützt. Das Velo ist kaum pannenanfällig und immer zur Hand, man kommt damit überall hin und es lässt sich problemlos parkieren.
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Globale Auswirkungen
Es wäre natürlich falsch zu behaupten, ein Fahrrad wirke sich überhaupt nicht auf die Umwelt aus. Immerhin ist es auf geteerte Strassen angewiesen, es braucht etwas Öl für die Kette, Kautschuk für Reifen und Bremsen sowie Rohstoffe und Energie für die Herstellung. Doch die Auswirkungen des Velos auf die Umwelt sind wirklich gering in Anbetracht der geleisteten Dienste!
Für all jene Menschen, die nie Fahrradfahren gelernt haben oder seit langer Zeit nicht mehr in die Pedale getreten sind, gibt es Kurse, um wieder Sicherheit zu erlangen und das Verhalten im Strassenverkehr aufzufrischen (für jedes Alter).
Mit einem Klick auf die Erde gelangen Sie zu den "Velokursen" von www.pro-velo.ch
Kosten
Mit der Amortisierung des Fahrrads, den Reparaturen und der Vignette für die Haftpflichtversicherung (obligatorisch) kostet ein Velo rund CHF 400.- pro Jahr. Noch billiger ist es natürlich, wenn man die Reparaturen eigenhändig vornimmt.
Mit einem Klick auf das Sparschwein entdecken Sie auf www.velo-reparation.fr (in Französich) wie Sie ihr Fahrrad selber reparieren können.
Dauer der zurückgelegten Strecken
Mit dem Fahrrad legt man eine bestimmte Strecke ca. drei- bis viermal so schnell zurück wie zu Fuss. Und auf kürzeren Strecken innerhalb der Ortschaften, wo es oft zu Staus kommt, ist man oft schneller unterwegs als mit dem Auto. Der grosse Vorteil dieses Transportmittels ist die Tatsache, dass man sich ohne grossen Zeitverlust für die Parkplatzsuche von A nach B fortbewegen kann.
Ein Klick auf die Uhr leitet Sie zu www.biketowork.ch, eine Mitmach-Aktion für Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Nachts gesehen werden
Folgende Ausrüstungsgegenstände sind für Velofahrer obligatorisch: weisser Scheinwerfer vorne, rotes Licht hinten (nicht blinkend) sowie ein weisser Reflektor vorne und ein roter Rückstrahler hinten, welche die Scheinwerfer der anderen Fahrzeuge reflektieren. Die Sicherheit kann noch weiter erhöht werden durch Reifen mit reflektierenden Flanken, durch Rückstrahler in den Radspeichen sowie durch leuchtende oder reflektierende Armbinden. Im Handel sind ebenfalls selbstklebende Bänder erhältlich, die überall fixiert werden können: auf dem Rahmen, auf Taschen, Jacken usw. Ausserdem ist es von Vorteil, helle Kleider zu tragen, oder gar - das ist am besten sichtbar - eine orange oder gelbe Sicherheitsweste mit reflektierenden Streifen.
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Auswirkungen auf die Gesundheit
Bei gleicher Fahrtdauer ist das Fahrrad sieben- bis achtmal weniger gefährlich als ein Motorrad oder ein Scooter. Das Tragen eines Helms verringert das Risiko eines schweren Unfalls um 70 %. Starke Bremsen, Reifen in gutem Zustand und eine Klingel - alles obligatorisch - erhöhen die Sicherheit zusätzlich. Zudem gilt das Velo als ideal, um etwas für seine Gesundheit, vor allem für Herz und Kreislauf zu tun. Die Ärzte empfehlen nämlich mindestens 30 Minuten körperliche Betätigung pro Tag, und dies an mindestens 5 Tagen pro Woche
Viele Menschen glauben, sie seien aktiv, weil sie ab und zu Sport treiben und am Wochenende spazieren gehen. Doch in Wirklichkeit sind viele von ihnen richtige Bewegungsmuffel, ohne es zu ahnen. Sie leiden unter Übergewicht, weil sie sich zwischen zwei Sportaktivitäten nicht genug bewegen.
Brauchen Sie elektrische Unterstützung?
Das E-Bike (Elektrovelo) verlangt eine geringere Muskelkraft, um einen Hang hochzufahren: Beim Anstieg müssen Sie nicht stärker in die Pedale treten als auf einer flachen Strecke. Auf diese Weise ist eine sportliche Betätigung bei der Fortbewegung möglich, ohne dass man allzu sehr ins Schwitzen gerät...
Ein E-Bike verbraucht mindestens eine Kilowattstunde Strom auf 100 km, was ungefähr einem Deziliter Benzin entspricht.
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Sie haben einen Platten?
Nicht selten steht ein Fahrrad in der Garage herum, weil nicht mehr genug Luft in den Reifen ist - und nicht weil sie geplatzt sind, wie der Besitzer fälschlicherweise annimmt. Dazu muss man aber wissen, dass schlecht aufgepumpte Pneus das Fahren erschweren.
Je nach Art des Ventils muss man beim Aufpumpen anders vorgehen, doch diese Tricks kann man lernen!
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Diebstahlsicherung
Damit einem der Drahtesel nicht geklaut wird, sollte man sich bei einem Velohändler unbedingt über die besten Systeme zur Diebstahlverhinderung informieren: Er kennt in der Regel die Risiken und die Stabilität der verschiedenen Ketten- und Bügelschlösser sehr gut. Eine Diebstahlsicherung am Fahrrad ist übrigens Pflicht.
Den Diebstahl eines Rads oder des Sattels kann man verhindern, indem man die Befestigungsmuttern durch Modelle ersetzt, die sich nur mit einem Spezialinstrument lösen lassen.
Mit einem Klick auf das Vorhängeschloss gelangen Sie zu einer speziellen Webseite gegen Diebstahl von www.provelo.org (in Französich).
Fahrradpneus aufpumpen


