Heizenergie pro m2
Die Isolation bestimmt
den Heizverbrauch
Ganz gleich, ob mit Holz, elektrischem Strom, Gas, Heizöl oder mit einer Wärmepumpe geheizt wird: Der Bedarf an Heizenergie kann für alle Gebäude mit ein und derselben Grössenordnung gemessen werden: "Megajoule pro Quadratmeter und Jahr" (MJ/m2a).
Eine anschaulichere Grössenordnung ist der Liter Heizöl pro Quadratmeter und Jahr.
Fahren Sie mit Ihrer Maus über die Häuser und die grauen Symbole.
20 Liter !
Ein konventionelles Haus aus den 1920er Jahren besitzt zwischen 60 und 80 cm dicke Mauern: dies ist der gesamte Dämmschutz. Die Wärmeverluste sind enorm: Pro Jahr werden umgerechnet 20 Liter Heizöl benötigt, um einen Quadratmeter zu heizen.
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Nach der Sanierung: 10 Liter
Die Aussenseite der Mauern mit einer dicken Dämmschicht isolieren (falls die Fassaden ihr ursprüngliches Aussehen behalten müssen, gibt es auch Isolationsputz), Dämmschutz am Dach anbringen sowie das Erdgeschoss zu den Kellerräumen hin gut isolieren. Fenster mit Doppel- oder Dreifachverglasung (mit Wärmeschutzschicht) wählen und eine moderne Heizung installieren - mit geringerer Leistung, da das Haus jetzt besser isoliert ist.
Die neuen Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) streben für totalsanierte Gebäude einen Verbrauch von 9 Litern an (Heizung und warmes Brauchwasser).
Mit einer Minergie-Sanierung kann sogar ein Verbrauch von 6 Liter oder weniger anvisiert werden.
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21 Liter !
In den 1950er Jahren wurde oft doppelwandig gebaut: Die Aussenmauern aus Beton oder 20 cm dicken Zementblöcken, die Innenwände aus Ziegeln, dazwischen ein luftgefüllter Hohlraum. Die Isolationswirkung ist sehr gering.
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Nach der Sanierung: 10 Liter
Eine dicke Isolation der Aussenmauer, unter dem Dach und zwischen Erdgeschoss und Keller; neue Doppel- oder Dreifachglasfenster (mit Wärmeschutzschicht); Installation einer modernen, dafür kleineren Heizung, da das Haus besser isoliert ist.
Die neuen Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) streben für totalsanierte Gebäude einen Verbrauch von 9 Litern an (Heizung und warmes Brauchwasser).
Mit einer Minergie-Sanierung kann sogar ein Verbrauch von 6 Liter oder weniger anvisiert werden.
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22 Liter !
In den Jahren zwischen 1960 und 1970 wurden die am wenigsten gut isolierten Häuser gebaut! Mit ihren Mauern aus armiertem Beton oder Zementblöcken ist die Energieverschwendung im Winter enorm, und im Sommer dringt die Hitze leicht in die Wohnräume. Die nicht isolierten Mauern halten auch den Strassenlärm nicht ab.
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Nach der Sanierung: 10 Liter
Eine dicke Isolation der Aussenmauer, unter dem Dach und zwischen Erdgeschoss und Keller; neue Doppel- oder Dreifachglasfenster (mit Wärmeschutzschicht); Installation einer modernen, dafür kleineren Heizung, da das Haus besser isoliert ist.
Die neuen Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) streben für totalsanierte Gebäude einen Verbrauch von 9 Litern an (Heizung und warmes Brauchwasser).
Mit einer Minergie-Sanierung kann sogar ein Verbrauch von 6 Liter oder weniger anvisiert werden.
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17 Liter !
Nach der Erdölkrise von 1974 begann man die Innenmauern etwas zu isolieren - zwar nur mit zwei oder drei Zentimetern Glaswolle oder Styropor, aber die Auswirkungen auf den Energieverbrauch sind bereits beachtlich. Doch es geht noch besser!
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Nach der Sanierung: 10 Liter
Eine dicke Isolation auf der Aussenmauer, unter dem Dach und zwischen Erdgeschoss und Keller; neue Doppel- oder Dreifachglasfenster (mit Wärmeschutzschicht); Installation einer modernen, dafür kleineren Heizung, da das Haus besser isoliert ist.
Die neuen Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) streben für totalsanierte Gebäude einen Verbrauch von 9 Litern an (Heizung und warmes Brauchwasser).
Mit einer Minergie-Sanierung kann sogar ein Verbrauch von 6 Liter oder weniger anvisiert werden.
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13 Liter
In den 1990er Jahren wurden dickere Innenisolationen verwendet: im Allgemeinen acht Zentimeter, was den Wärmeverlust durch die Innenwände begrenzt. Da der grössere Teil der Mauermasse aber auf der Aussenseite der Isolation liegt, sind die Aussenmauern der Kälte im Winter bzw. der Hitze im Sommer direkt ausgesetzt...
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10 Liter
Seit dem Jahr 2000 wird die Isolation nicht nur auf der Aussenseite der Gebäude angebracht, sie ist mit 12 bis 14 cm generell auch dicker. Im Winter ist die Mauermasse durch die Isolation geschützt, was dem Gebäude einen "Wärmeleitwiderstand" verleiht: Trotz der wechselnden Wetterverhältnisse behält es in etwa die gleiche Temperatur bei. Im Sommer bleibt die Mauermasse temperiert: So wird Stauhitze vermieden.
Die neuen Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) streben für totalsanierte Gebäude einen Verbrauch von 9 Litern an (Heizung und warmes Brauchwasser).
Mit einer Minergie-Sanierung kann sogar ein Verbrauch von 6 Liter oder weniger anvisiert werden.
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Weniger als 5 Liter
(mit Warmwasser)
Die Standardwärmedämmung ist sehr effizient geworden, und neue Gebäude nähern sich deshalb den Minergie-Standards.
Die neuen Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) haben einen maximalen Verbrauch des Energieäquivalents von 4,8 Litern Heizöl pro m2 für Heizung und Herstellung von warmem Brauchwasser zum Ziel. Ausserdem soll mindestens ein Fünftel der Energie erneuerbaren Ursprungs sein: Holzheizung, Wärmepumpe, Sonnenkollektoren etc.
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Weniger als 4 Liter
(mit Warmwasser und Lüftung)
Nach Minergie-Standard gebaut: Die Aussenisolation ist sehr dick (20-30 cm), um nur ein Minimum an Wärme zu verlieren. Zusätzlich kann mit einer Komfortlüftung (mit Wärmerückgewinnung) die Wohnungsluft im Winter permanent erneuert werden, ohne dass die Fenster geöffnet werden müssen.
Das Gebäude ist so konstruiert, dass maximal 3,8 Liter Heizöl pro m2 für Heizung, Herstellung von Warmwasser und Lüftung verbraucht werden.
Ein Gebäude mit Minergie P-Standard kann theoretisch mit 3 Liter oder weniger pro m2 auskommen..


































