U-Wert

Wärme fliesst immer vom wärmsten Punkt in Richtung des kältesten Punkts. Der U-Wert (auch "Wärmedurchgangs­koeffizient U", Wärmedämmwert, früher k-Wert) zeigt an, wie stark Bauelemente (Mauer, Boden, Dach, Fenster etc.) und Dämmmaterialien dieser Wärmeleitung zu widerstehen vermögen. Die Berechnungseinheit ist W/m2.K. Je kleiner der U-Wert, desto besser die Isolationseigenschaft des Materials.

Berühren Sie die Links unten, um zu sehen, wie dick die Wand sein muss, um denselben U-Wert zu erreichen

BetonSteinZiegelHolzIsolationsmaterial


Dicke verschiedene Materialien aufweisen müssen, um denselben U-Wert zu erreichen:

Beton

Stein

Ziegel

Holz

Isolationsmaterial


Als Beispiel: Ein U-Wert von 1 bedeutet, dass der Wärmeverlust 1 Watt pro Quadratmeter und pro Grad Kelvin Temperaturdifferenz beträgt. Bei einer Aussentemperatur von –5°C und einer Innentemperatur von 20°C hat eine Mauer von 10m2 mit einem U-Wert von 1 einen Wärmeverlust, der 250 W entspricht:
1 (W/m2.K) x 10 (m2) x 25 (K) = 250 W.

Mauern, Fenster, das Dach und der Boden eines Gebäudes bestehen alle aus unterschiedlichen Materialien, die zudem verschieden dick sind: Jedes Bauelement hat seinen eigenen U-Wert. Eine effizient isolierte Wand (oder ein effizient isoliertes Dach) hat ein U-Wert von unter 0,2.

Für Fenster ist die Berechnung des U-Werts komplexer, denn die Verbindung von Glas und Rahmen besitzt einen eigenen U-Wert. Aus diesem Grund verwendet man hierfür den Uw-Wert (w für "Windows"), der die Eigenschaften der Baugruppe kombiniert. Der Uw-Wert eines Fenster liegt im allgemeinen zwischen 0,7 (effizientes Modell) und 5 (alte Einfachverglasung).

Den U-Wert einer Dämmschicht und ihren Wärmedurchlasswiderstand R berechnen

Die verschiedenen Dämmstoffe auf dem Markt