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Ökostrom

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Indem man für seine Elektrizität freiwillig etwas mehr bezahlt, subventioniert man die Produktion von Ökostrom, das heisst Strom, der aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt wird wie Sonne, Wind, Abfälle und auch Wasserkraft, wenn die Produktion keine grösseren schädlichen Auswirkungen auf Flüsse und ihre Tierwelt hat.

Ökostrom

So wird Elektrizität genannt, die  aus erneuerbaren und umweltschonenden Energiequellen hergestellt wird: Sonne ("photovoltaische" Kollektoren), Wind (Windturbinen), Biogas aus der Fermentation landwirtschaftlicher Abfälle, mit dem Stromgeneratoren angetrieben werden, etc.

Aus Wasserkraft gewonnene Elektrizität (60% der schweizerischen Produktion) hat den Vorteil, dass sie erneuerbar ist. Um aber die Bezeichnung Ökostrom zu erhalten, müssen Staudämme und Wasserkraftwerke ihre schädlichen Auswirkungen auf die Natur begrenzen: durch den Einsatz von wenig umweltschädlichen Materialien, durch die Errichtung von Fischtreppen und Passagen für die Tierwelt, und vor allem durch eine garantierte "Restwassermenge" in Flüssen, damit diese nicht austrocknen.

Ökostrom ist teurer in der Herstellung, und die Handlungslogik der Wirtschaft ist seinem Ausbau kaum förderlich. Allerdings haben mehr als 300'000 Haushalte in mehreren Regionen der Schweiz entschieden, ihre Öko-Elektrizität etwas teurer einzukaufen, um die Installationen, mit der sie hergestellt wird, finanziell zu unterstützen.

Wer einen Vertrag unterschreibt, der die – teilweise oder ausschliessliche – Lieferung von Ökostrom vorsieht, bezieht aus seinen Stromsteckdosen jedoch nicht zwangsläufig die Menge ökologisch hergestellten Stroms, die er gekauft hat: Ökostrom wird ins gesamte Stromnetz eingespiesen und kommt auch denjenigen zu Nutzen, die kein solches Abonnement besitzen.