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Schreibtischlampe

Ampoule à incandescenceAmpoule halogène basse tensionTube fluorescent coudé

Alle geben gleich viel Licht

Diese drei Lampen geben alle gleich viel Licht (~400 Lumen), ihr Stromverbrauch ist jedoch sehr unterschiedlich.

Berühren Sie sie, um zu verstehen, warum das so ist.

 

Links:

Klassische Glühbirne à 40 Watt

In diese Art von Schreibtischlampe können gewöhnliche Fassungen (E27 oder E14) der Leuchtmittel aller Lichttechnologien eingeschraubt werden: klassische Glühlampen (nicht mehr im Handel erhältlich), Eco-Halogenlampen (schrittweise vom Markt genommen), Kompaktleuchtstofflampen (sogenannte "Energiesparlampen") oder LED-Lampen. Da sich der Lampenschirm oft in Kopfnähe befindet, ist es empfehlenswert, keine Kompaktleuchtstofflampen zu wählen, um sich nicht den vom Lampensockel ausgehenden elektrischen Feldern auszusetzen (Elektrosmog). Ein Lampenschirm aus Metall verringert diese elektrischen Felder sehr stark, vorausgesetzt er ist geerdet (Stecker mit drei Polen).

Lampen dieser Art haben einen Vorteil: da sie nur mit einem einfachen Schalter ein- und ausgeschaltet werden – also keinen Transformator besitzen – verbrauchen Sie keinen Strom, wenn sie ausgeschaltet sind.

 

Mitte:

Niederspannungs-Halogenlampe à 30 Watt

Eine Niederspannungs-Halogenlampe benötigt einen Transformator, um die Spannung der Steckdose von 230 Volt in 12 Volt (oder 24 Volt) umzuwandeln. Niederspannungs-Halogenlampen verbrauchen nicht weniger Strom als Lampen, die mit 230 V aus der normalen Steckdose funktionieren: Der Stromverbrauch ist mindestens so gross wie die Leistung der Glühbirne (in Watt), hinzugerechnet werden muss hier aber noch der Stromverbrauch des Transformators.

 

Rechts:

LED-Schreibtischlampe à 5 Watt

Im Handel sind sehr unterschiedliche Arten von Schreibtischlampen mit "integrierten" LEDs erhältlich: die sogenannten Fix LEDs sind fest mit dem Beleuchtungsgerät verbunden sowie für eine mehrjährige Lebensdauer konzipiert. Ersteht man eine solche Lampe, ist es deshalb besonders wichtig, sich zu versichern, dass die Beleuchtungsstärke ausreichend und die Lichtqualität der zu verrichtenden Arbeit angemessen ist (Farbtemperatur und IRC-Farbwiedergabeindex).

 

 

Trafo oder Vorschaltgerät im oder vor dem Stecker?

Bei einigen Schreibtischlampen (Niederspannungs-Halogen, Leuchtstoffröhren, LEDs) ist der Transformator (oder das Vorschaltgerät ) im Stecker integriert. Er befindet sich VOR dem Schalter: das heisst, auch ausgeschaltet verbraucht die Schreibtischlampe ein bisschen Strom (0,5 -1 Watt für neue Lampen; bis 5 Watt für ältere Lampen). Man kann den versteckten Verbrauch einer ausgeschalteten Lampe aufdecken, indem man das Stecker-Netzteil dicht an sein Ohr hält: ein schwaches Knistern ist hörbar. Ältere Netzteile, die grösser und klobiger sind, sind immer handwarm, auch wenn die Lampe seit Stunden ausgeschaltet ist. Bei neueren Stecker-Netzteilen ist die Wärmeabgabe kaum wahrnehmbar.

Die meisten Schreibtischlampen mit im Lampenfuss integriertem Transformator verbrauchen keinen Strom, wenn sie ausgeschaltet sind. Es gibt aber leider auch Ausnahmen… Mit einem Wattmeter kann der nicht sichtbare Stromverbrauch festgestellt werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, sich den Lampensockel ans Ohr zu halten: ist ein Knistern hörbar – ist dies das Zeichen, dass der Transformator noch immer unter Spannung steht.

LED-Strahler und LED-Spots

Man kann eine klassische Glühlampe (oder eine Halogenlampe) auch durch einen LED-Spot oder -Strahler von 5 bis 6 Watt ersetzen, der das Licht gebündelt auf den Tisch lenkt. So verbraucht man 90% weniger Strom. Ein weiterer Vorteil ist ihre geringere Wärmeabgabe, was den Augen entgegenkommt, die sich in Lampennähe befinden.

Für eine ähnliche Lichtqualität wie diejenige einer Halogenlampe, wählt man eine LED-Glühlampe mit einer Farbtemperatur zwischen 2800 und 3000°K und einem IRC-Farbwiedergabeindex von mindestens 90: so ist eine gute Wahrnehmung der Farbnuancen gewährleistet.