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Nachttischlampe

Verbraucht die Nachttischlampe Strom,
auch wenn sie ausgeschaltet ist ?

Das ist kein Scherz: Einige Nachttischlampen verbrauchen Strom, selbst wenn sie ausgeschaltet sind !

Machen Sie diese Lampen aus, um zu sehen, was passiert...

 

Von oben nach unten:

Halogenlampe

Nachttischlampen mit den Lampenfassungen E27 oder E14 (also die zwei gängigen Grössen), die mit einem einfachen Schalter (ohne Dimmer) ein- bzw. ausgeschaltet werden, haben einen Vorteil: Sind sie ausgeschaltet, kann man sicher sein, dass die keinen Strom mehr verbrauchen.

Transformator ausgeschaltet

Dies ist eine sogenannte Niederspannungs-Lampe, denn ihre kleine Glühbirne (7-20 Watt) funktioniert mit 12 Volt. Zur Umwandlung der Spannung braucht es einen Transformator. Er ist im Lampenfuss integriert.

Bei diesem Modell ist der Schalter vor dem Transformator angebracht, deshalb verbraucht die Lampe keinen Strom, wenn sie ausgeschaltet ist. Dies gilt aber nicht für alle Lampen mit verstecktem Transformator: manche verbrauchen auch dann ein bisschen Strom, wenn sie ausgeschaltet sind.

Um herauszufinden, ob der Schalter die Stromzufuhr des Transformators tatsächlich unterbricht, testen Sie dies am besten mit dem Wattmeter, oder lauschen Sie am Lampenfuss, denn oft kann man das Pfeifen des Transformators hören, der ununterbrochen unter Spannung steht.

Immer unter Spannung !

Der Schalter dieser LED-Lampe ist nach dem Transformator angebracht (der im Stecker integriert ist). Schaltet man die Lampe aus, verbraucht der Transformator weiterhin Strom: das nennt man "versteckten Stromverbrauch" oder "Stand-by" (englisch). Ein Transformator neueren Datums darf im Stand-by- bzw. Schlaf-Modus nicht mehr als 1 Watt verbrauchen. Alte Modelle weisen unter Umständen auch im Stand-by-Betrieb einen permanenten Verbrauch von zwischen 2 bis 3 Watt auf.

Ob ein solcher Energieverlust besteht, kann man feststellen, indem man die Hand auf den Transformator legt, nachdem die Lampe schon einige Stunden ausgeschaltet ist: ist er warm, verbraucht er unbemerkt Strom. Halten Sie ihn an Ihr Ohr, können Sie manchmal ein Pfeifen oder Rauschen hören.

So eine Lampe ist nur dann wirklich ausgeschaltet, wenn ihr Stecker gezogen ist. Man kann sie auch in einer Mehrfachsteckdose einstecken und mit Kippschalter vom Strom trennen (im Supermarkt erhältlich).

Fünf- bis siebenmal weniger Energie als eine klassische Glühbirne

Einen fünf- bis siebenmal kleineren Stromverbrauch für die Nachttischlampe erhält man, wenn man die klassische Glühbirne durch eine LED-Lampe mit "warmem" Licht ersetzt (Farbtemperatur 2700°K, "warm white"). Eine solche Lampe gibt wenig blaues Licht ab (so kann man sich besser auf den Schlaf einstimmen), verbreitet wenig Elektrosmog und keine UV-Strahlen.

Man kann auch eine Kompaktleuchtstofflampe (Sparlampe) mit warmem Licht wählen ("warm white"). Befindet sich die Lampe aber weniger als 30 cm vom Kopf entfernt, sollten Sie keine Kompaktleuchtstoffröhre verwenden, um sich nicht den elektromagnetischen Feldern auszusetzen (Elektrosmog), die von der im Sockel angebrachten Elektronik erzeugt wird.