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Wohnzimmerlampe

Einige Wohnzimmerlampen können ganz schön einheizen

Berühren Sie die Schalter, um zu sehen, wie viel Strom sie benötigen.

 

Klassische Glühbirne à 100 Watt (vom Markt zurückgezogen)

Sie kann wahlweise durch drei verschiedene Lampentypen ersetzt werden: LED-Lampen von ~18 Watt, Kompaktleuchtstofflampen ("Energiesparlampen") von ~23 Watt oder "Eco"-Halogenlampen von ~70 Watt (Klasse B oder C auf der Energie-Etikette). Sollten Sie während längerer Zeit in einer Distanz von weniger als 30 cm neben der Lampe verweilen, ist es besser, keine Kompaktleuchtstofflampe zu wählen, so setzen Sie sich nicht dem Elektrosmog dieser Lampe aus.

Um mit LED-Lampen oder Energiesparlampen eine Lichtqualität zu erhalten, die mit derjenigen von klassischen Glühlampen vergleichbar ist, wählen Sie am besten ein Modell mit 1500 Lumen, mit einer Farbtemperatur von 2700°K (warmweiss / warm white) und einem IRC-Farbwiedergabeindex von mindestens 80.

 

LED-Glühbirne mit kleinem Blaulicht-Anteil

Eine LED-Lampe mit einer Farbtemperatur von 2700-2900°K (warm white) enthält wenig blaues Licht. Es gibt Modelle, welche bis 1500 Lumen und einen Farbwiedergabeindex von über 80 aufweisen. Da eine LED-Lampe viele Jahre in Gebrauch sein wird, lohnt es sich, ihre auf der Verpackung angegebenen Merkmale genau zu studieren sowie sich für die allerneuesten im Handel erhältlichen Modelle bekannter Hersteller zu entscheiden. Mit einem hellen und lichtdurchlässigen Lampenschirm können auch weniger leistungsstarke Lampen verwendet werden.

 

Leuchtstoffröhren: LEDs ersetzen die "Neonlampen"

Leuchtstoffröhren ("Neonlampen"), die bis anhin die beste Energieeffizienz der für die Allgemeinbeleuchtung im Haushalt verwendeten Lampen aufwiesen, erhalten jetzt Konkurrenz von den neuen LED-Röhren mit noch besserem Wirkungsgrad. Ebenso wie Leuchtstoffröhren sind die LED-Röhren in verschiedenen Lichtstärken und Farbtemperaturen mit unterschiedlichen IRC-Farbwiedergabeindizes erhältlich. Ihr Vorteil ist, dass sie viel weniger Elektrosmog emittieren und beim Einschalten sofort volles Licht bieten.

Bevor Sie eine "Neonröhre" durch eine LED-Röhre ersetzen, müssen Sie sich unbedingt über die Kompatibilität mit dem elektrischen Dispositiv, das in der Lampenfassung integriert ist, informieren (Vorschaltgerät, Starter), um die Gefahr eines tödlichen Stromschlags auszuschliessen. Sind Verkabelungen zu änderen, basteln Sie nicht selber.

 

Bis 500 Watt, je nach Art der installierten Halogenlampe

Oft kann man solche Halogenlampen für indirekte Beleuchtung zu einem Schnäppchenpreis erstehen – was auf lange Sicht aber sehr teuer wird: die Stromkosten können sich auf CHF 40 bis 100.- pro Jahr belaufen. Ausserdem trägt ihre Wärme im Sommer dazu bei, das Wohnzimmer zu überhitzen.

Es gibt zwar LED-Lampen mit einer R7s-Fassung, aber sie sind grösser als die kleinen Halogenröhren in Bleistiftform: prüfen Sie, ob die neuen LEDs in den Lampenschirm passen und ob sie mit dem Dimmer kompatibel sind.

 

Niederspannung: 5 x 35 Watt =  175 Watt

Um den tatsächlichen Energieverbrauch eines solchen Beleuchtungskörpers zu bestimmen, zählt man die Watt der einzelnen Halogenlämpchen zusammen – unabhängig davon, ob sie mit 230 V oder mit "Niederspannung" (12 oder 24 V) betrieben werden). Beachten Sie beim Auswechseln einer Spotlampe ihre Klassifizierung auf der Energie-Etikette: die effizientesten Modelle sind mit Klasse B gekennzeichnet. Bevor sie die Halogenlampen durch LED-Lampen ersetzen, welche einen 3 bis 4-mal geringeren Stromverbrauch aufweisen (Klasse A und A+), muss die Kompatibilität mit dem Transformer bzw. dem Dimmer des Beleuchtungskörpers überprüft werden.

 

Wohnzimmerlampe mit integrierten LEDs

Im Handel sind nun auch Fix LED-Wohnzimmerlampen für indirekte Beleuchtung erhältlich – das heisst, man kann sie nicht auswechseln. Aus diesem Grund ist es ratsam, sich genau über die Beleuchtungsstärke in Lumen, ihre Farbtemperatur und ihren IRC-Farbwiedergabeindex zu informieren. Es lohnt sich auch, darauf zu achten, dass der Lampenschalter den Transformator wirklich vom Stromnetz trennt, so vermeidet man, dass ständig ein wenig Strom verbraucht wird.