fbpx Zum Inhalt

Zum Wohle der kleinen Wildtiere

 

Suchen Sie 14 Elemente,
die die Gartenfauna fördern

 

Weg in den Lüften

Beim Baumschneiden kann man sich mit dem Nachbar absprechen, damit Äste stehen gelassen werden, die den Eichhörnchen als Weg dienen.

Nisthöhlen

Ein hohler Stamm? Entfernen Sie ihn nicht: Höhlenbrütende Vögel wie Meisen werden es Ihnen danken. So ein Stamm ist auch Unterschlupf für zahlreiche Insekten, die den Vögeln als Nahrung dienen.

Lassen Sie Samenstände stehen

Bevor Sie Gras und verblühte Blumen abschneiden oder ausreissen, lassen Sie diese Pflanzen ihren Fortpflanzungszyklus beenden: Die Samen kommen der Gartenfauna zugute.

Bewohnbare Mauer

Planen Sie beim Bau einer Mauer in etwa 1,80 m Höhe kleine Höhlen als Nistgelegenheit für Vögel ein. In eine frische Betonmauer kann man zum Beispiel ein PVC-Rohr eingiessen. Fetten Sie es aussen gut ein, dann lässt es sich einfach herausziehen, wenn der Beton getrocknet ist. Verkleinern Sie anschliessend das Einschlupfloch mit flachen Steinen, denn eine Katze könnte das Nest von oben erreichen.

Willkommene Früchte und Beeren

Einheimische Wildbüsche tragen Beeren für Tiere, die den Winter in unseren Gärten verbringen. Leider haben viele Pflanzen, die in Gärtnereien verkauft werden, sterile Blüten und produzieren deshalb keine Früchte.

Ohne Raupen keine Schmetterlinge

Unsere Schmetterlinge beginnen ihr Leben als Raupen, die Pflanzen fressen. Man kann ihr Überleben begünstigen, indem man einheimische Pflanzen setzt sowie Blumenwiesen sät, diese blühen lässt und erst nach der Blütezeit mäht.

Verstecke für die Jüngsten

Einmal aus dem Nest gehüpft, bleiben viele Jungvögel wie Amseln und Gartenrotschwanz noch ein paar Tage auf dem Boden, wo sie von ihren Eltern gefüttert werden. Alte Zweige und Gestrüpp bieten ihnen Schutz vor Katzen.

Ein Dach für alle

Ein Haufen aus alten Ästen ist ein Glücksfall für zahlreiche Tiere, die hier Schutz, Nahrung und die für ihr Überleben notwendige Feuchtigkeit finden. Rotkehlchen bauen hier ihr Nest, und Amphibien wie Kröten und Molche können frostgeschützt überwintern.

Heimliche Helfer der Gärtner

Bei der Bekämpfung von Blattläusen, die sich an Rosen, Obstbäumen und dem Gemüsegarten gütlich tun, geht nichts über die Hilfe von Raubinsekten wie Marienkäfer oder Schwebfliegen. Hat man naturbelassene Ecken im Garten, sind die nützlichen Helferlein immer zur Stelle.

Schmetterlings-Bar

Während die Raupen sich einzig von ganz bestimmten Pflanzen ernähren – manchmal ist es auch nur eine einzige –, trinken Schmetterlinge den Nektar von allen Blüten. Ganz besonders lieben sie Gewürz- und Heilpflanzen wie Lavendel, Salbei, Thymian, Pfefferminze und Oregano.

Die Strasse vermeiden

Ein Garten allein ist viel zu klein, um einen Igel zu ernähren. Muss er eine Strasse überqueren, riskiert er überfahren zu werden. Damit er von einem Garten in den nächsten gelangen kann, kann man ihm einen mindestens 12 cm breiten Durchgang in der Mauer oder dem Zaun einplanen bzw. einbauen. Aber nicht vergessen, die Nachbarn mit einzubeziehen...

Winterschutz

Viele Schmetterlingsarten überwintern als Falter, als Raupen oder verpuppt. Sie benötigen daher frostgeschützte Schlupfwinkel: Haufen aus Ästen, Steinen oder Laub, alte Bäume mit rissigem Holz. Trockenmauern (ohne Zement) sind ideal.

Nistmaterial

Für den Nestbau benötigen Vögel trockenes Gras und Blätter, Moos und Ästchen. Im Frühling freuen sie sich über solche Pflanzenreste vom vergangenen Herbst.

Legenest für Eidechsen

Eidechsen mögen Sonne und Steine. Damit sie sich auch vermehren können, kann man unter einer Trockenmauer oder einem Steinhaufen eine Mulde von 50 cm Tiefe graben, diese mit grossen, flachen Steinen auslegen und etwas Sand hineinstreuen. Die Eidechsen werden darin Eier legen.