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Fahrrad und E-Bike (Elektrovelo)

Globale Auswirkungen
Kosten
Dauer der zurückgelegten Strecken
Nachts gesehen werden
Auswirkungen auf die Gesundheit
Brauchen Sie elektrische Unterstützung?
Sie haben einen Platten?
Diebstahlsicherung

 

 

 

 

Mit dem Fahrrad unterwegs

Das Fahrrad wird von jenen, die es nie verwenden, oft als "Folterinstrument" angesehen, dabei ist es wahrscheinlich das Fortbewegungsmittel, das einem das grösste Gefühl von Freiheit vermittelt. Unter der Bedingung, dass man sich entsprechend gegen Kälte und Nässe schützt. Das Velo ist kaum pannenanfällig und immer zur Hand, man kommt damit überall hin und es lässt sich problemlos parkieren.

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Globale Auswirkungen

Es wäre natürlich falsch zu behaupten, ein Fahrrad wirke sich überhaupt nicht auf die Umwelt aus. Immerhin ist es auf geteerte Strassen angewiesen, es braucht etwas Öl für die Kette, Kautschuk für Reifen und Bremsen sowie Rohstoffe und Energie für die Herstellung. Doch die Auswirkungen des Velos auf die Umwelt sind wirklich gering in Anbetracht der geleisteten Dienste!

Für all jene Menschen, die nie Fahrradfahren gelernt haben oder seit langer Zeit nicht mehr in die Pedale getreten sind, gibt es Kurse, um wieder Sicherheit zu erlangen und das Verhalten im Strassenverkehr aufzufrischen (für jedes Alter).

Kosten

Mit der Amortisierung des Fahrrads und den Reparaturen kostet ein Velo rund CHF 400.- pro Jahr. Noch billiger ist es natürlich, wenn man die Reparaturen eigenhändig vornimmt. Seit 2012 ist die Vignette (Haftpflichtversicherung) nicht mehr obligatorisch: fragen Sie aber sicherheitshalber bei Ihrer Versicherungsgesellschaft nach, ob die Haushaltsversicherung die Kosten für Schäden an Dritten übernimmt, wenn Sie das Fahrrad benutzen. Ist dies nicht der Fall, empfiehlt es sich, eine Haftpflichtversicherung abzuschliessen.

Dauer der zurückgelegten Strecken

Mit dem Fahrrad legt man eine bestimmte Strecke ca. drei- bis viermal so schnell zurück wie zu Fuss. Und auf kürzeren Strecken innerhalb der Ortschaften, wo es oft zu Staus kommt, ist man oft schneller unterwegs als mit dem Auto. Der grosse Vorteil dieses Transportmittels ist die Tatsache, dass man sich ohne grossen Zeitverlust für die Parkplatzsuche von A nach B fortbewegen kann.

Gesehen werden – auch bei Nacht!

Fahrrad: nachts gesehen werden

Folgende Ausrüstungsgegenstände sind für Velofahrer obligatorisch, wenn sie im Dunkeln unterwegs sind: ein weisser nicht-blinkender Scheinwerfer vorne, ein rotes nicht-blinkendes Licht hinten, ein weisser Reflektor vorne und ein roter Rückstrahler hinten, orange Reflektoren an den Pedalen. Man kann seine Sicherheit mit ergänzenden, nicht obligatorischen Gegenständen weiter verbessern: zusätzliche blinkende Lampen, Veloreifen mit reflektierenden Flanken, Rückstrahler in den Radspeichen sowie leuchtende oder reflektierende Armbinden. Es gibt auch selbstklebende, reflektierende Bänder, die überall fixiert werden können: auf dem Rahmen, dem Helm, auf Taschen, Jacken etc. Ausserdem ist es von Vorteil, helle Kleider zu tragen, oder sogar – das ist am besten sichtbar – eine orange oder gelbe Sicherheitsweste mit reflektierenden Streifen.

Auswirkungen auf die Gesundheit

Bei gleicher Fahrtdauer ist das Fahrrad sieben- bis achtmal weniger gefährlich als ein Motorrad oder ein Scooter. Das Tragen eines Helms verringert das Risiko eines schweren Unfalls um 70%. Funktionstüchtige, starke Bremsen (sind obligatorisch!), gut gepumpte Reifen in gutem Zustand (obligatorisch) und eine Klingel erhöhen die Sicherheit zusätzlich. Zudem gilt das Velo als ideal, um etwas für seine Gesundheit, vor allem für Herz und Kreislauf zu tun. Die Ärzte empfehlen nämlich mindestens 30 Minuten körperliche Betätigung pro Tag, und dies an mindestens 5 Tagen pro Woche.

Viele Menschen glauben, sie seien aktiv, weil sie ab und zu Sport treiben und am Wochenende spazieren gehen. Doch in Wirklichkeit sind viele von ihnen richtige Bewegungsmuffel, ohne es zu ahnen. Sie leiden unter Übergewicht, weil sie sich zwischen zwei Sportaktivitäten nicht genug bewegen.

Brauchen Sie elektrische Unterstützung?

Das E-Bike (Elektrovelo) verlangt eine geringere Muskelkraft, um einen Hang hochzufahren: Beim Anstieg müssen Sie nicht stärker in die Pedale treten als auf einer flachen Strecke. Auf diese Weise ist eine sportliche Betätigung bei der Fortbewegung möglich, ohne dass man allzu sehr ins Schwitzen gerät...

Ein E-Bike verbraucht mindestens eine Kilowattstunde Strom auf 100 km, was ungefähr einem Deziliter Benzin entspricht.

Klicken Sie auf das Kabel, um zur Seite "Elektrovelo" zu gelangen.

Sie haben einen Platten?

Nicht selten steht ein Fahrrad in der Garage herum, weil nicht mehr genug Luft in den Reifen ist – und nicht weil sie geplatzt sind, wie der Besitzer fälschlicherweise annimmt. Dazu muss man aber wissen, dass schlecht aufgepumpte Pneus das Fahren erschweren.

Je nach Art des Ventils muss man beim Aufpumpen anders vorgehen, doch diese Tricks kann man lernen!

Klicken Sie auf die Fahrradpumpe, um zur Seite "Fahrradpneus aufpumpen" zu gelangen.

Diebstahlsicherung

Damit einem der Drahtesel nicht geklaut wird, sollte man sich bei einem Velohändler unbedingt über die besten Systeme zur Diebstahlverhinderung informieren: Er kennt in der Regel die Risiken und die Stabilität der verschiedenen Ketten- und Bügelschlösser sehr gut. Eine Diebstahlsicherung am Fahrrad ist übrigens Pflicht.

Den Diebstahl eines Rads oder des Sattels kann man verhindern, indem man die Befestigungsmuttern durch Modelle ersetzt, die sich nur mit einem Spezialinstrument lösen lassen. 

Mit einem Klick auf das Vorhängeschloss gelangen Sie zu einer speziellen Webseite gegen Diebstahl von www.provelo.org (in Französich).