Animation : Gemeindesammelstelle

Grosssammelstelle für Abfälle – Berühren Sie die Textfelder und die Nummern!

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1. BATTERIEN und AKKUS • Sie enthalten Schwermetalle und gesundheitsschädliche Substanzen für Lebewesen. Diese Schadstoffe verschwinden nicht, wenn sie in einer Kehrichtverbrennungsanlage verbrannt werden. Deshalb muss man sie in eine Spezialfabrik senden, wo insbesondere die Metalle entfernt werden.
2. SONDERMÜLL aus dem HAUSHALT • Das sind gesundheits- oder umweltschädliche Gegenstände oder Produkte. Man muss sie entweder in eine Abfallsammelstelle oder in ein Verkaufsgeschäft zurückbringen. Flüssige Produkte gibt man im Originalbehälter zurück und mischt sie auf keinen Fall mit anderen Produkten.
3. ALUMINIUM • Um Aluminium aus dem Erz Bauxit herzustellen (das nicht in der Schweiz vorkommt), wird sehr, sehr viel Energie benötigt. Aus den gesammelten Aluverpackungen können mit 95% weniger Energie neue Verpackungen hergestellt werden. In diesen Container gehören nur Verpackungen mit dem ALU-Logo. Manchmal wird Aluminium zusammen mit Weissblechdosen gesammelt.
4. PET-FLASCHEN • In diesen Container gehören nur GETRÄNKE-Flaschen aus PET (Polyethylenterephtalat). Sie sind durch ein spezielles Logo gekennzeichnet. Nicht hierhin gehören Öl-, Essig oder andere Plastikflaschen, denn es soll nur reines PET zurückgewonnen werden, mit dem neue Trinkflaschen hergestellt werden. Aber aus Recycling-PET können auch Kleider, Textilien oder Verpackungsmaterial hergestellt werden.
5. GLAS • In der Schweiz wird neues Glas zum grössten Teil aus Recycling-Glas hergestellt. Hier gibt es einen Container für weisses Glas und einen anderen für farbiges Glas. Hinein gehören Wein- und Getränkeflaschen, Konserven- und Konfitürengläser... ohne Korken, Verschluss und Deckel. Nicht hierhin gehören zerbrochenes Porzellangeschirr, Glasscheiben oder zerbrochene Spiegel. Aus dem gesammelten Glas wird auch Glaswolle für die Gebäudeisolation hergestellt.
6. ALTPAPIER • Es kann alleine (um neues Papier herzustellen) oder zusammen mit Karton (um Karton herzustellen) gesammelt werden. Der Container schluckt Zeitungen, Zeitschriften, Buchseiten ohne Bucheinband, Briefe, bedruckte Papierseiten und Briefumschläge (mit oder ohne Fenster). Nicht ins Altpapier gehört plastifiziertes Papier.
7. GRÜNGUT (KÜCHENABFÄLLE) • Oft nimmt die Abfallsammelstelle nur Gartenabfälle entgegen (abgeschnittene Äste und Zweige, Blätter, Grasschnitt). Küchenabfälle, die schnell faulen, werden meist in den Haushalten mit dem Haushaltsmüll eingesammelt (Grüngutcontainer) oder können in einigen Quartiersammelstellen abgegeben werden, von wo sie direkt in eine Kompostieranlage gebracht werden.
PE-Flaschen • nicht verwechseln mit PET! PE (Polyethylen) ist das weisse Plastik, aus dem die Flaschen für Milch, Rahm, Trinkjoghurt etc. hergestellt werden. Diese Abfälle gehören nicht in den PET-Sammelbehälter, denn diese zwei Plastikarten werden einzeln rezykliert.
KLEIDER und TEXTILIEN • Alte Kleider, Bettwäsche und Schuhe können anderen Personen noch nützlich sein – vorausgesetzt sie sind gut erhalten. Wenn nicht, werden sie zu Lumpen zerkleinert. Damit ein Kleidungsstück wiederverwendet werden kann, muss es sauber sein und in einem verschlossenen Plastiksack in den Container gegeben werden.
KAFFEE-KAPSELN aus ALU • In diesen Container gehören ausschliesslich Kaffeekapseln aus ALU, nicht solche aus Plastik. Sie werden in eine Fabrik transportiert, die das Alu (Metall-Recycling) und den Kaffeesatz (Kompost) voneinander trennt.
ALTÖL • Speiseöle und –fette (pflanzlich oder tierisch) und Motorenöle (aus Erdöl) werden manchmal gemeinsam, manchmal getrennt gesammelt. Motorenöle gehören zu den Sonderabfällen, die von Gesetzes wegen in eine Garage, eine Verkaufsstelle oder in eine Abfallsammelstelle zurückgebracht werden müssen.
COMPUTER und BILDSCHIRME • Sie werden in der Regel von Hand demontiert, um die toxischen Bestandteile und die Edelmetalle zu entfernen. Die Kunststoffgehäuse können eingeschmolzen werden, um daraus neue Plastikteile zu fertigen.
ELEKTRISCHE und ELEKTRONISCHE GERÄTE • Kein solches Gerät, auch nicht das allerkleinste, darf im Abfall entsorgt werden. Einige werden von Hand zerlegt, um die toxischen Bestandteile und die Edelmetalle zu entfernen. Die anderen werden geschreddert und anschliessend sortiert. Die so gewonnenen Metallteile werden in das Metallrecycling eingebracht.
GROSSE HAUSHALTSGERÄTE • Jedes Verkaufsgeschäft, das solche Geräte verkauft, ist verpflichtet, ein gebrauchtes Gerät kostenlos zurückzunehmen – auch wenn man es nicht dort gekauft hat und auch wenn man nichts neues dort kauft. Alte Geräte kann man auch in den meisten grossen Sammelstellen kostenlos abgeben.
UMWELTSCHONENDER TRANSPORT? • Abfälle recyceln ist gut. Besser ist es jedoch, die Fahrten zur Sammelstelle zu limitieren. Vielleicht kann man sich mit seinen Nachbarn so organisieren, dass weniger Fahrten anfallen? Ein Versuch ist es wert.
KARTON • In diese Mulde wirft man Verpackungen aus Karton, Wellkartonbogen, Packpapier, Eierkartons, Kartonschalen für Früchte und Gemüse etc. In den Abfalleimer hingegen gehören plastifizierte oder metallbedampfte Kartons sowie Papiertragtaschen aus dem Supermarkt (um sie wasserdicht zu machen, werden sie mit Wachs getränkt; das stört den Recyclingprozess).
SPERRGUT • In diese Mulde wirft man Abfälle, die verbrannt werden können, aber zu sperrig sind, um in einen 110-Liter Abfallsack gesteckt zu werden: Matratzen, Teppiche, Möbel... Sie werden zerkleinert und anschliessend in einer Kehrichtverbrennungsanlage verbrannt.
HOLZ • Holzabfälle enthalten in der Regel Schrauben oder Nägel und sind mit Farbresten, Klebstoffen und Schimmel- oder Brandschutzmitteln kontaminiert. Einige Stücke können recycelt werden, um andere Gegenstände herzustellen (z.B. Transport-Paletten). Der Rest wird zerkleinert und in Öfen zur Zementherstellung oder in Kehrichtverbrennungsanlagen mit Rauchgasreinigung verbrannt.
METALL • In diese Mulde gehören alle Abfälle aus Metall, egal ob sie aus Eisen sind (Stahl, Gusseisen) oder aus anderen Metallen bestehen (Kupfer, Zinn, Zink, Messing, Aluminium). Verpackungen aus Alu und Weissblech-Dosen gehören in einen anderen Container.
GRUBENGUT oder INERTE STOFFE • So nennt man alle nicht brennbaren, nicht metallischen Abfälle, die sich nicht zersetzen: Pflanzentöpfe, zerbrochene Fliesen, alter Zement, Ziegel, Kiesel, zerbrochene Glasscheiben, Beton- oder Gipsstücke. In dieser Mulde kann man auch zerbrochene Spiegel und kaputtes Geschirr entsorgen. Diese Abfälle werden in einer kontrollierten Deponie zwischengelagert.
WELCHE KUNSTSTOFFE? • In der Schweiz ist das Recycling von Plastikabfällen noch nicht Vereinheitlicht, es wird ständig weiterentwickelt. Einige Sammelstellen nehmen nur PET-GETRÄNKE-Flaschen und eventuell Milch- oder Rahmflaschen aus PE entgegen. Andere hingegen akzeptieren auch Plastikflaschen, die Waschmittel, Duschgel, Essig, Öl, Dünger etc. enthalten haben.