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Kühlschrank/Tiefkühlgerät

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Kühlschrank, Gefrierschrank und Gefriertruhe

Kühlschrank, Gefrierschrank und Gefriertruhe

Man kann den Stromverbrauch merklich verringern, indem man einen Kühlschrank oder ein Tiefgefriergerät, das älter ist als fünfzehn Jahre, ersetzt. Im Handel sind ab jetzt nur noch Modelle der Energieklassen A++ und A+++ erhältlich. Beim Kauf eines neuen Kühl- bzw. Gefrierschranks sollte man sich jedoch bewusst sein, dass je grösser das Gerät, umso höher auch sein Stromverbrauch ist: ein zu grosses Gerät kaufen nur weil es billiger ist, ist selten ein gutes Geschäft.

Kühlschränke und Tiefgefriergeräte enthalten Substanzen und Gase, die nicht in die Umwelt gelangen dürfen. Haben Sie ein altes Gerät zu entsorgen, so achten Sie darauf, seinen Kühlkreislauf nicht zu beschädigen, und geben Sie es dem Händler, dem Hersteller oder dem Importeur zurück. Diese sind verpflichtet, es kostenlos zurückzunehmen. Sie können sich auch bei Ihrer Gemeinde informieren. Die Recycling-Kosten sind im Kaufpreis neuer Geräte inbegriffen (vRG= Vorgezogene Recyclinggebühr).

Berühren Sie den Kühlschrank und entdecken Sie 12 Ratschläge.

 

Das heizt ja auf der Rückseite !

Kühlschrank und Gefriergerät funktionieren mit einem Kompressor, der an einem an der Rückseite angebrachten Radiator angeschlossen ist. Diese Elemente müssen gut belüftet sein.

Tipp: Entfernen Sie den Staub (achten Sie darauf, den Radiator nicht zu beschädigen) und stellen Sie das Gerät nicht mit dem Rücken zur Sonne oder an eine warme Wand. Vergewissern Sie sich bei Einbaugeräten, dass die Luft an der Rückwand gut zirkulieren kann, und zwar von unten nach oben.

Wenn der Kühlschrank gleich neben dem Backofen steht (das ist kein guter Platz, aber um eine kleine Küche einzurichten, hat man manchmal keine andere Wahl), kann man zwischen die beiden Geräte eine mit Alufolie bekleidete Isolierplatte stecken. Diese speziell für diesen Gebrauch konzipierten Platten (ca. 1 cm dick) findet man in Heimwerkermärkten.

Vorsicht: Eis !

Eine 5 cm dicke Eisschicht in einem Gefriergerät verdoppelt den Stromverbrauch. Verwenden Sie beim Enteisen des Geräts (natürlich erst, nachdem Sie es ausgeschaltet haben), nie ein Messer oder einen spitzigen Gegenstand, um Eisstücke loszubrechen: Der Kühlkreislauf kann dabei beschädigt werden! Benutzen Sie lieber einen Holzspachtel, aber nicht mit Gewalt.

Dichtungen überprüfen

Die Kühlschranktüre schliesst absolut dicht, obwohl sie keinen Schliessmechanismus hat. Warum? Der Grund ist einfach: Die kalte Luft zieht sich zusammen und "saugt" so die Türe fest an. Lässt sich die Türe mühelos, das heisst fast ohne Widerstand öffnen, überprüfen Sie die Dichtung: vielleicht muss sie gereinigt (oder ersetzt) werden. Bei manchen Kühlgeräten wird die Türdichtung durch eine Ableitung des Kühlsystems beheizt. So bleibt die Dichtung trocken und Schimmelbildung wird vermieden (die Wärme ist an der Türöffnung fühlbar).

Tür zu !

Es versteht sich von selbst, dass die Tür nicht offen gelassen werden darf. Trotzdem ist es sinnvoller, die Einkäufe auf einmal statt in Etappen zu versorgen und dabei jedesmal die Tür zu öffnen – vor allem bei "No-Frost"-Geräten (d.h. ohne Reifbildung), bei denen, sobald die Tür geschlossen wird, der Innenventilator einschaltet.

Thermometer

Ein auf 2°C eingestellter Kühlschrank braucht 20% mehr Strom als bei 5°C (empfohlene Temperatur). Ein guter Grund, ein Thermometer im Gerät zu installieren. So kann man es optimal einstellen.

Erst auskühlen lassen

Wenn Sie warme Speisen in den Kühlschrank stellen, muss das Gerät unnötigerweise auf Hochtouren laufen. Ein Kühlschrank produziert aber über den aussen angebrachten Kompressor und Radiator mehr Wärme, die er an den Wohnraum abgibt, als Kälte für seinen Innenraum. Forciert man das Gerät, auf vollen Touren zu laufen – dies ist besonders im Sommer der Fall -, wird es die Wohnung aufheizen.

Ist es draussen kälter als in der Wohnung, kann man die Gerichte auf dem Balkon oder auf dem Fenstersims abkühlen lassen (natürlich nur, wenn keine Gefahr für Passanten besteht).

Zudecken

Vier gute Gründe, warum Töpfe und Speisen abgedeckt werden sollten (besser mit einem Teller als mit Alufolie): Verdunstung und Reifbildung werden vermieden, die Lebensmittel verderben weniger schnell und sie nehmen keine schlechten Gerüche an.

Die Butter zuoberst

Je wärmer die Luft ist, desto leichter ist sie auch. Deshalb ist es oben im Kühlschrank am wenigsten kalt. Dies ist der richtige Platz für die Butter, denn hier bleibt sie streichfähig. Oft ist auch ein Platz für die Butter in der oberen Türhälfte vorgesehen.

Fleisch nach unten

Je kälter die Luft ist, desto schwerer ist sie. Aus diesem Grund ist es unten im Kühlschrank kälter als oben. Darum ist hier der beste Platz für Fleisch.

Bei Kühlschränken mit einem Gemüsebereich befindet sich die kälteste Zone gerade über den Gemüsefächern.

Milch an den kältesten Ort

Ebenso wie Fleisch muss auch Milch an den kältesten Ort im Kühlschrank gestellt werden (unten), um die Entwicklung von gesundheitsschädlichen Bakterien zu verlangsamen.

Ein Bereich für Gemüse

Die Kühlschlange, die in der Kühlschrankwand integriert ist, reicht nicht bis zu den Gemüsefächern. Hier kann es also nicht gefrieren. In den Schubfächern geschützt, welkt das Gemüse ausserdem weniger schnell. Vergessen Sie nicht, das Kondenswasser, das sich in den Fächern sammelt, zu leeren und die Fächer zu reinigen. So vermeiden Sie, dass sich Bakterien bilden, deren schlechter Geruch den Geschmack der Lebensmittel verderben könnte.

Bananen werden braun

Im Kühlschrank werden Bananen schnell braun, denn die Kälte verändert die Beschaffenheit ihrer Schale. Wie die meisten tropischen Früchte bleiben auch sie um 13°C am längsten frisch.