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Drucker

Tinte, Papier und Strom

Drucker sind beim Kauf oft spottbillig, ihre Benutzung hingegen kostet schnell teures Geld, und zwar nicht nur für Farbpatronen, sondern auch für Papier und Strom (falls der Stromverbrauch im Bereitschaftsmodus hoch ist).

Ein moderner Drucker dürfte weniger als ein Watt in Warteposition verbrauchen und weniger als ein halbes Watt in ausgeschaltetem Zustand. Die effizientesten Modelle tragen das amerikanische Energy Star-Label, das 2009 in der Schweiz eingeführt wurde.

 

Berühren Sie das Bild und entdecken Sie 5 nützliche Ratschläge.

 

Teure Druckerpatronen

Manche Drucker sind sehr billig zu kaufen, denn ihre Hersteller machen den "Verlust" eines tiefen Gerätepreises mit dem Verkauf von Farbpatronen wieder wett. Bevor Sie sich für ein bestimmtes Modell entscheiden, sollten Sie deshalb auch den Preis der Patronen sowie ihre Kapazität (= mögliche Anzahl bedruckter Standard-Seiten) berücksichtigen. Informieren Sie sich auch, ob billigere Patronen von anderen Herstellern erhältlich sind, es lohnt sich wirklich.

Druckt man hauptsächlich Textdokumente, ist ein Monochrom-Laserdrucker (mit nur einem Toner in Schwarz) die günstigste Lösung.

Tintenstrahldrucker verbrauchen im Schnellmodus weniger Tinte und Strom.

Recycclingpapier von guter Qualität

Für Drucker empfohlenes Recyclingpapier verursacht heutzutage keine Probleme mehr durch Verschmutzung des Druckerkopfes oder der Mechanik, wie dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Verwendet man bevorzugt Recyclingpapier, fördert man die Altpapiersammlung und die Herstellung von Recyclingpapier.

Papierrecycling benötigt dreimal weniger Energie und zwanzigmal weniger Wasser als die Herstellung von neuem Papier und verursacht viel weniger Wasserverschmutzung.

Erst die Vorder-, dann die Rückseite

Im Hauptmenu des Druckers kann für den Druck zwischen "gerader" und "ungerader Seitenzahl" gewählt werden. So kann man Recto-verso (d.h. doppelseitig) Drucken. Hat man die ungeraden Seiten (1-3-5-7...) gedruckt, kann man den Stapel dieser Blätter einfach wieder in die Papierschublade oder den Feeder legen und wie neues, d.h. weisses Papier verwenden. Jetzt aber werden die geraden Seiten (2-4-6-8...) auf der Rückseite der ungeraden gedruckt. Ein Versuch lohnt sich, denn es lässt sich viel Papier sparen.

Tipp: Überprüfen Sie, ob das richtige Druckformat angewählt ist (A4), und lassen Sie sich vor dem Drucken erst in der Vorschau anzeigen, ob nicht etwa eine Seite unnötigerweise gedruckt wird – dies geschieht häufig beim Drucken von Seiten aus dem Internet. Stöbern Sie ein wenig in den Druckoptionen, hier wird auch erklärt, wie man mehrere Seiten auf einem A4-Blatt ausdrucken kann.

OFF ist selten wirklich OFF

Nur wenige Drucker verbrauchen keinen Strom mehr, wenn sie am Geräteschalter ausgeschaltet worden sind. Die meisten weisen einen "versteckten Verbrauch" auf, der mehrere Watt erreichen kann. Einige ältere Laser-Drucker besitzen keinen Geräteschalter: sie verbrauchen ununterbrochen Strom.

Gut zu wissen: Bei einigen Druckern wird beim Einschalten automatisch ein Reinigungsprogramm – mit einem kleinen Schwamm – für den Druckkopf gestartet. Der Drucker zählt und speichert diese Reinigungen. Nach einer gewissen Anzahl solcher Reinigungen meldet der Drucker einen Defekt, da er davon ausgeht, dass der Schwamm voll Tinte ist...

Mit gezogenem Netzstecker

Zieht man den Netzstecker, kann man sicher sein, dass der Drucker keinen Strom mehr verbraucht. Hat man ihn am Geräteschalter ausgeschaltet, kann man ihn, um ihn leichter vom Stromnetz abzuhängen, an einer Mehrfachsteckdose mit einem Kippschalter anschliessen. Man kann sich auch eine Master-Slave-Steckschiene besorgen, an welcher man den Computer als Hauptgerät (Master) und alle weiteren Peripherie-Geräte als Nebengeräte (Slaves) anschliesst. Schaltet man den Computer aus, wird dies von dieser Mehrfachsteckdose registriert, die dann die Stromversorgung aller Geräte unterbricht.