Heizkessel / Wärmepumpe
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Eine Heizung wählen
Die beste Heizung ist eine gute Isolation! Denn ein gut isoliertes Gebäude verbraucht weniger Energie, benötigt eine kleinere Heizung, die zudem weniger oft in Betrieb ist. Ausserdem verkürzt sich auch die Heizperiode.
Ein Heizkessel dient dazu, das Wasser aufzuheizen, das im geschlossenen System der Rohrleitungen zirkuliert und die Heizkörper erwärmt (oder die Heizschlangen bei Bodenheizung) und - je nach Heizung - auch indirekt das Warmwasser im Boiler erwärmt.
Alle Heizkessel werden mit elektrischem Strom betrieben (elektronisches Regelsystem, Pumpen, Ventile).
Heizöl
Vorteile: Grosse Energiemenge im Verhältnis zum Vorrat im Tank; Unabhängigkeit bis zur nächsten Tankfüllung.
Nachteile: Erfordert eine Betonwanne für den Tank (die eine Ölverschmutzung verhindert, falls der Tank leckt). Infolge der weltweit starken Nachfrage kann der Ölpreis in Zukunft steigen. Die Installation muss regelmässig kontrolliert und der Schornstein gereinigt werden.
Umwelt: Bezüglich der Umweltverschmutzung die schädlichste Wahl auf Grund der Ölgewinnung, der Raffination und des Transports. Ausserdem setzt dieser nicht erneuerbare Brennstoff bei seiner Verbrennung viel CO2 frei (3kg CO2 pro kg Heizöl).
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Erdgas
Vorteile: Geringer Platzbedarf (für kleine Gebäude gibt es auch Wandmodelle); kein Tank nötig.
Nachteile: Keine Unabhängigkeit; der Gaspreis folgt in etwa dem Ölpreis, und es wird eine Taxe für den Anschluss an das Verteilnetz verrechnet. Die Installation muss regelmässig überprüft werden.
Umwelt: Nicht erneuerbarer Brennstoff, dessen Gewinnung und Verteilung die Umwelt schädigt. Hat die gleiche Heizleistung wie Heizöl, setzt aber 25% weniger CO2 und deutlich weniger Luftschadstoffe als dieses frei.
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Holz (automatische Befüllung)
Vorteile: Grosse Unabhängigkeit, denn die Holz-Pellets oder -Briketts werden lokal hergestellt; keine störenden Gerüche; relativ stabiler Preis.
Nachteile: Ziemlich teure Installation; erfordert einen etwas grösseren lokalen Lagerplatz als für Heizöl. Die Asche muss zweimal pro Jahr entfernt werden. Die Installation muss regelmässig kontrolliert und der Schornstein gereinigt werden.
Umwelt: Sehr günstige Wahl unter dem Gesichtspunkt der CO2-Reduktion, denn es handelt sich um erneuerbare Energie. Fördert den Unterhalt der Wälder und die lokale Wirtschaft. Eine Holzheizung setzt jedoch viel mehr Feinstaub (PM10) und Stickoxide (NOX) frei als eine Ölheizung. Ein Filtersystem wird deshalb ausdrücklich empfohlen und ist je nach Leistung der Installation in bestimmten Kantonen sogar Vorschrift.
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Wärmepumpe (WP)
Vorteile: Kein Brennstoff; kein Schornstein; praktisch wartungsfrei; funktioniert nur mit Elektrizität - mehr als zwei Drittel der Energie stammen aus Boden, Luft oder Wasser (siehe WP).
Nachteile: Ziemlich teure Installation; für Wärmepumpen, die die Energie aus dem Boden gewinnen, sind tiefe Bohrungen nötig.
Umwelt: Indirekter Einfluss auf die Umwelt, der von der Herkunft der Elektrizität abhängt. In der Schweiz wird Elektrizität hauptsächlich aus Wasserkraft- und Atomkraftwerken gewonnen, deshalb kann eine Wärmepumpe den CO2-Ausstoss im Verhältnis zu einer Ölheizung um mehr als 80% verringern.













