Wo sollen leere Sprühdosen entsorgt werden?
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Wo leere Sprühdosen entsorgen?
Wo kann man denn nun seine alten Sprühdosen entsorgen und gleichzeitig sicher sein, dass sie in den geeigneten Recyclingprozess überführt werden?
Spraydosen gelten grundsätzlich als Sonderabfall und sind bei Sammel- oder Verkaufsstellen abzugeben. Diese Stellen sind verpflichtet, die Dosen kostenlos zurückzunehmen.
In einzelnen Kantonen oder Gemeinden wird bisweilen unterschieden zwischen Sprühdosen mit einem oder mehreren Gefahrensymbolen und solchen ohne. Behälter mit Gefahrensymbol sind als Sonderabfall zu behandeln und zu einer Sammel- oder Verkaufsstelle zu bringen, die übrigen können mit dem Metallabfall entsorgt werden. Im Zweifelsfall ist es besser, alle Spraydosen bei einer Entsorgungsstelle oder im Verkaufsgeschäft abzugeben.
Was bedeuten die Gefahrensymbole auf den Spraydosen?
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Sprühdosen mit diesen Gefahrensymbolen enthalten Produkte, die der Gesundheit und der Umwelt schaden. Im Allgemeinen sind dies Insektizide, Farben, Lacke, Isolierschaum, Leime, Schmiermittel, Backofenreiniger, Fleckenentferner für Möbel und Kleider usw. Auch scheinbar leere Spraydosen können noch geringe Mengen gefährlicher Stoffe enthalten.
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Diese Symbole weisen darauf hin, dass das darin enthaltene Treibgas entzündlich ist (Propan, Butan, Isobutan oder andere Gase). Dies ist häufig bei den oben genannten Spraydosen der Fall, aber auch bei bestimmten Kosmetikartikeln (Haarlack, Rasierschaum, Deodorant, Mückenschutzmittel, Sonnencreme etc.) sowie bei Haushaltsprodukten (Staubentferner, Raumparfüm, Bügelspray). Gleiches gilt selbstverständlich auch für Sprühdosen, die Brenngas zum Nachfüllen von Feuerzeugen oder Rechauds oder Gas für kleinere Schweissgeräte sowie zum Abflammen von Unkräutern enthalten. Auch wenn die Spraydose leer scheint, kann sie immer noch Reste enthalten, die sie in Kontakt mit Wärme oder durch Druckeinwirkung explodieren lassen.
Einige Sprühdosen – etwa jene mit Schlagrahm – tragen kein Gefahrensymbol, da sie nicht entzündliches Lachgas (Distickstoffmonoxid) als Treibgas verwenden.
Generell gilt: Sprühdosen dürfen keinesfalls im Hausmüll entsorgt werden. Beim Verdichten der Abfälle im Kehrichtfahrzeug können diese explodieren oder wie Geschosse weggeschleudert werden und damit das Entsorgungspersonal gefährden.

Verwirrende Kennzeichnungen
Die auf den Spraydosen aufgedruckten Recycling-Symbole können manchmal Verwirrung stiften. Denn selbst bei ein und derselben Produktart verwenden verschiedene Marken unterschiedliche Symbole, von denen einige in der Schweiz nicht gebräuchlich sind. Ausserdem müssen in der Schweiz keine Hinweise zur Entsorgung auf dem Produkt oder der Verpackung angegeben werden.
So bedeutet «Der grüne Punkt» zum Beispiel nicht, dass die Sprühdose in den Altmetallcontainer gehört, sondern nur, dass der Hersteller eine Verwertungsgebühr entrichtet hat.
Mit dem dreieckigen Alu-Symbol wird lediglich gekennzeichnet, aus welchem Material die Spraydose besteht.
Das runde Alu-Symbol gibt an, dass eine Verpackung im Aluminium-Sammelcontainer entsorgt werden darf.
Mechanische Zerstäuber funktionieren mittels Fingerdruck und kommen deshalb ganz ohne Treibgase aus. Sie haben zusätzlich den Vorteil, dass sie einfach nachgefüllt werden können.
Sprühdosen besser vermeiden
Die Schwierigkeiten beim Recycling von Sprühdosen machen deutlich, dass diese ökologische und gesundheitliche Probleme verursachen können. Treibgase auf Basis von Kohlenwasserstoffen (Butan, Propan, Isobutan etc.) begünstigen die Bildung von bodennahem Ozon im selben Masse wie die Abgase von Motorfahrzeugen und Lösungsmittel in Farben. Lachgas (Distickstoffmonoxid) wiederum ist ein Gas mit ausgeprägter Treibhauswirkung.
Zudem ist das Einatmen von Sprühnebel grundsätzlich gesundheitsschädlich, und zwar unabhängig davon, ob es sich um Farbe, Haarlack, Insektizide oder Raumdüfte handelt. Bei Asthmatikerinnen und Asthmatikern kann schon das Betreten eines Sportumkleideraums wenige Minuten nach der Verwendung eines Deosprays einen Anfall auslösen – im schlimmsten Fall sogar einen schweren.
Der eigenen Gesundheit und der Umwelt zuliebe kann man mechanische Zerstäuber oder Alternativen zu Sprays verwenden:
- Statt Deospray: Deoroller
- Statt Schmiermittelspray: Ölkännchen
- Statt Staubentfernerspray: Mikrofasertuch und gewöhnliches Leitungswasser
- Statt Raumspray: Räume und Gebäude gut lüften, Fruchtschalen (Potpourri, Duftmischungen), Lavendelblüten
- Statt Bügelspray: Sprühstärke und Bügelhilfespray im mechanischen Zerstäuber
- Statt Schlagrahm aus der Sprühdose: gut gekühlten Rahm mit mindestens 30% Fettgehalt in einer ebenfalls sehr kalten Schüssel von Hand oder mit dem Mixer steif schlagen

Die Grösse eines Fernsehers entspricht der Länge seiner Bildschirmdiagonale. Sie wird entweder in Zentimeter oder in Zoll (1 Zoll = 2,54 cm) angegeben. Die meisten Geräte haben ein Bildschirmformat mit einem Breiten/Höhen-Verhältnis von 16 : 9, dies entspricht dem Kino-Format, das auch für die Fernsehsendungen zur Norm geworden ist. Im Verkauf sind Geräte erhältlich, deren Diagonalen von 50 cm bis zu mehr als 2 Metern reichen. Bei einem 80 cm-Bildschirm (der heute bereits als klein eingestuft wird!) und einem Riesenbildschirm von 160 cm beträgt der Unterschied zwischen den beiden Diagonalen das Doppelte (Multiplikation mit Faktor 2), die Bildschirmfläche hingegen ist fast viermal so gross. Da nun aber die Bildschirmfläche für den Stromverbrauch massgeblich ist, bedeutet dies nichts anderes, als dass wenn man einen Fernseher mit 160 cm Bildschirmdiagonale kauft, dies einem Kauf von drei bis vier Fernsehern mit Diagonalenlängen von 80 cm gleichkommt… Hierbei muss allerdings noch präzisiert werden, dass wenn beide Fernseher über die "Ultra HD"-Eigenschaften verfügen, Sie genau die gleiche Anzahl von Bildpunkten (Pixel) besitzen. Das bedeutet, dass man sich beim grösseren Bildschirm für den gleichen Betrachtungskomfort etwas weiter entfernt von hinsetzen muss – da eben seine Pixel grösser sind.


