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Wussten Sie schon?

Ein Whirlpool (Hot tub, Jacuzzi, Sprudelbad oder Spa) kann mehr Strom verbrauchen als ein ganzer Haushalt

  Eisbär in einem Whirlpool

Der Genuss eines Whirlpools oder eines Jacuzzis*: Entspannung pur in warmem Wasser, unter freiem Sternenhimmel, massiert von kraftvollen Wasserstrahlen und Luftblasen – sogar mitten im Winter...

Das Bild wäre perfekt, wenn der Pool nicht so viel Elektrizität verbrauchen würde – ausgerechnet dann, wenn man wirklich Stromsparen sollte. Denn Aussenwhirlpools werden meist im Winter benutzt, also just in dem Moment des Jahres, in welchem Heizungen, Strassen- und Wohnungsbeleuchtungen und viele Haushaltsgeräte auf Hochtouren laufen: im Winter muss die Schweiz ganz klar Strom importieren. Diese importierte Elektrizität stammt zum Teil aus Heizkraftwerken, welche Kohle, Erdgas oder Heizöl verbrennen – und folglich Luftschadstoffe und CO2 emittieren, was den Treibhauseffekt verstärkt und zur Klimaveränderung beiträgt.

Eine regelrechte Apparatur unter der Sprudelbad-Wanne

Der jährliche Stromverbrauch eines im Freien aufgestellten Jacuzzis für vier Personen kann sich von 2500 auf bis zu 7500 kWh belaufen – das bedeutet, dass die Strommenge je nach Modell bis zum Dreifachen betragen kann. Zum Vergleich: ein Standardhaushalt ohne elektrische Heizung verbraucht in etwa 3500 kWh Strom pro Jahr. 3500 kWh entsprechen auch der Strommenge, welche eine Wärmepumpe in einem Jahr benötigt, um ein ganzes Haus mit einer Wohnfläche von 150 m2 zu heizen, das gemäss den aktuell geltenden Energienormen gebaut wurde.

Der Glühwürmchen inspektiert die Maschinerie eines Whirlpools

Unter dem Gehäuse eines Whirlpools (Jacuzzis) verbirgt sich eine ganze Maschinerie, die Strom benötigt : eine leistungsschwache Pumpe und ein Filter zur Wasserreinigung, eine leistungsstarke Pumpe und ein Schlauchsystem zur Erzeugung der massierenden Wasserstrahlen, ein Kompressor für die Erzeugung von Luftblasen, eine Heizung, eine elektronische Bedienkonsole. Je nach Modell des Jacuzzis werden Zusatzfunktionen angeboten: Desinfektionssystem, Beleuchtungsanlage, integriertes Soundsystem...

Die Stromrechnung für den Whirlpool hängt vom Wetter ab, davon, ob die Apparatur in der Erde versenkt ist oder nicht, vom Wasservolumen, das geheizt werden muss, von der Isolierung der Whirlpoolwanne und ihrer Abdeckung, von der Energieeffizienz des elektrischen Dispositivs (Heizsystem, Pumpen-, Filter- und Desinfektionssysteme…), auch davon, wie oft der Pool benutzt wird und bei welcher Temperatur das Wasser bis zur nächsten Benutzung gehalten wird … und nicht zuletzt auch von der Umsicht der Badenden (siehe Ratschläge zur Benutzung weiter unten).

Ein Whirlpool (Jacuzzi) muss gepflegt werden

Ein Whirlpool wird nicht nach jedem Bad geleert, sondern nur drei- bis fünfmal pro Jahr – es sei denn, er wird während eines Teils des Jahres nicht benutzt. Denn das Auffüllen der Wanne mit Wasser und dessen Erwärmung auf etwa 35 oder 40°C kann je nach Heizungsleistung länger als 24 Stunden dauern. Und bei jeder Neubefüllung mit Wasser muss eine Schockbehandlung mit chemischen Produkten durchgeführt werden.

Die Wasserqualität muss wie in einem Swimmingpool in kurzen Abständen überprüft werden: pH-Korrektur, Wasserenthärter (Stichwort "Kalk") und Desinfektion (auf Basis von Chlor, Brom, Lithium, UV-Strahlen oder Ozon). Die Desinfektion ist ganz besonders wichtig, da die erhöhte Wassertemperatur die Entwicklung von Algen und Mikroorganismen (d.h. Keime und Krankheitserreger, besonders Legionellen) begünstigt, und weil das Wasservolumen im Verhältnis zur Körperoberfläche der Badenden, die sich darin entspannen, relativ gering ist. Ein Whirlpool benötigt deshalb eine Pumpe, die mehrere Stunden pro Tag in Betrieb ist, um das Wasser durch einen Filter zu pumpen, welcher im Idealfall einmal wöchentlich gereinigt werden sollte.

Aufblasbar, transportierbar oder fest montiert

Für die Wasserfiltration und die Erzeugung der massierenden Wasserstrahlen kann ein und dieselbe Pumpe eingesetzt werden. Leistungsstarke Whirlpools haben aber in der Regel je eigene Pumpen zur Filtration, zur Erzeugung von Massagewasserstrahlen sowie zur Erzeugung von Luftblasen. Diese Geräte können entweder unter der Wanne platziert oder in einem benachbarten Raum untergebracht sein. Denn es gibt Modelle für alle Preislagen: aufblasbare Whirlpools mit nur einer Pumpe, die auch zum Aufblasen benutzt wird (ab CHF 500.-), "transportierbare" Whirlpools aus Kunststoff, die entweder auf dem Boden aufgestellt werden oder wie ein Einbaumöbel in eine Art vorgefertigte Rahmenkonstruktion eingefügt werden können (ab CHF 3000.- bis 20'000.-) oder fest in Beton oder Stein eingelassene Whirlpools, mit Mosaikverkleidung (bis mehr als CHF 50'000.-).

Eine wärmedämmende Abdeckung kann der Energieverlust des Whirlpool durch Wasserabkühlung verringern

Eine wärmedämmende Abdeckung kann den Energieverlust durch Wasserabkühlung verringern, vorausgesetzt:

  • sie ist passgenau und lässt weder kalte Luft eindringen noch warmen Wasserdampf austreten;
  • sie ist ausreichend dick, um einen guten Wärmewiderstand zu gewährleisten;
  • sie ist dicht: feuchtes Isoliermaterial verliert seine wärmedämmenden Eigenschaften.

Dünne Isolationsschichten und schwimmende Abdeckungen reichen nicht aus, um bei Whirlpools im Winter die Wärmeverluste zu begrenzen.

Jacuzzi, Whirlpool und Gesetzgebung

Whirlpools kommen gerade zu einer Zeit in Mode, in welcher der Bund wie auch die Kantone den Energieverbrauch der Schweiz zu verringern versuchen; einerseits, um unsere Energieautonomie zu gewährleisten, auf der anderen Seite aber auch, um unseren internationalen Verpflichtungen für den Klimaschutz nachzukommen. In Energiefragen ist es der Bund, der bezüglich der elektrischen Apparate Gesetze erlässt, aber im Bereich der Gebäude und Swimmingpools sind es die Kantone, welche die Bestimmungen festlegen – und Whirlpools als "feste" Installationen betrachten. Und in der Tat hat man sich bei der Installation eines Whirlpools lange Zeit in einer Art "rechtlichen Grauzone" bewegt: Jacuzzis sind nicht wirklich zu den elektrischen Apparaten zu zählen; das Wasservolumen ist in der Regel im Verhältnis zu dem eines Swimmingpools sehr klein; viele Whirlpools sind "transportierbar", auch wenn man sie nicht mehr bewegt, nachdem man sie einmal platziert hat. Nun zeigen sich die Kantone allerdings besorgt über die schnelle Verbreitung dieser "Energiefresser", und einige (FR, GE, VD) haben bereits mit einer Gesetzesänderung reagiert, womit Whirlpools jetzt als feste Installationen zu betrachten und deshalb mit erneuerbarer Energie oder einer Wärmepumpe zu heizen sind, wobei letztere auf ein Jahr gerechnet 2 bis 3-mal weniger Strom verbraucht als ein Heizaggregat (Heater).

Auch wenn die diesbezüglichen kantonalen Gesetze gegenwärtig noch unterschiedlich ausgestaltet sind, so gibt es dennoch eine Regel, welche alle Personen anwenden sollten, die sich für einen Jacuzzi interessieren: informieren Sie sich bei Ihrer Gemeinde. Denn, ausser dem Stromverbrauch muss ein Whirlpool auch die Vorschriften bezüglich der Installation auf dem Gelände, der Wasserabführung und des Lärmschutzes gegenüber den Nachbarn einhalten.

 

Bevor man sich für einen Whirlpool (Jacuzzi) entscheidet :

  • Ist man bereit, für ein Gerät aufzukommen, das so viel Strom verbraucht, und dies gerade jetzt, wo das Klima unserer Erde und die Energiesicherheit unseres Landes dazu anregen, davon abzusehen?
  • Gibt es eine Möglichkeit, den Whirlpool im Gebäudeinnern statt im Freien zu installieren, um den Energieverbrauch zu verringern?
  • Sind ausser dem Kaufpreis und den Installationskosten auch die voraussichten Stromkosten eingeplant?
  • Wer wird für die Pflege des Whirlpools aufkommen: Reinigung des Wasserfilters und der Wanne sowie Überwachung der Wasserqualität?
  • Hat man sich bei seiner Wohngemeinde über die erforderlichen Genehmigungen erkundigt?
  • Stellfläche: Ist der Boden gleichmässig eben, damit die Wasseroberfläche die gewünschte Höhe erreicht? Kann der Boden das Gewicht eines Jacuzzis inklusive den Badenden tragen (ungefähr 1,5 Tonnen für einen Jacuzzi für 4 Personen)?
  • Verursachen die Pumpen für die Massagedüsen und die Wasserfilter sowie eine eventuelle Wärmepumpe zur Wassererwärmung Lärm und Vibrationen? Wird der Jacuzzi zu einer Lärmbelastung für seine Besitzer? Oder für die Nachbarn?
  • Kann die elektrische Installation die erforderliche Leistung für die Pumpen und die Heizung des Jacuzzis liefern (mehrere Kilowatt)? Auf amerikanischen Modellen ist die Leistung der Pumpen oft in HP angegeben: 1 HP entspricht ~745 Watt.
  • Ist ein Abfluss in die Abwasserkanalisation vorgesehen?
  • Ein im Gebäudeinnern platzierter Jacuzzi wird viel Dampf abgeben, was Schäden am Gebäude verursachen kann: ist eine Lüftung vorgesehen?
  • Passt der Jacuzzi durch die Türe bzw. das Eingangsportal?

 

Beim Kauf eines Whirlpools (Jacuzzis) :

  • Informieren Sie sich über den Energieverbrauch des Whirlpools, und zwar sowohl für seinen Nutzungsbetrieb wie auch für den Standby-Betrieb. Berücksichtigen Sie das regionale Klima sowie die Tatsache, dass die Herstellerangaben im Allgemeinen einiges optimistischer sind als die Wirklichkeit.
  • In einigen Kantonen ist es nicht erlaubt, das Wasser des Whirlpools mit einer elektrischen Heizung zu erwärmen: Informieren Sie sich, ob eine Wärmepumpe, Solarpanels oder andere erneuerbaren Energien zum Heizen eingesetzt werden könnten. Auch wenn die kantonale Gesetzgebung dies (noch) nicht verlangt, erwägen Sie dennoch ein anderes Heizsystem als ein elektrisches Heizaggregat.
  • Informieren Sie sich über den Isolationswert der Wanne und der Abdeckung. Hierfür existiert eine Masseinheit, welche den Wärmeverlust des Whirlpools in Bezug auf den Temperaturunterschied zwischen dem Badewasser und der Luft im Freien berechnet: es ist dies der R-Wert (oder sein Kehrwert: der U-Wert). Je grösser der R-Wert (oder je kleiner der U-Wert), desto effizienter ist die Wärmedämmung. Die für die Wasserfiltration und den Temperaturerhalt bei Nichtgebrauch erforderliche elektrische Leistung kann für einen bestimmten Temperaturunterschied auch in Watt angegeben werden. Das ergibt zum Beispiel für einen Jacuzzi mit einem Volumen von 1000 Litern, einer Wassertemperatur von 39°C und einer Aussenlufttemperatur von 15°C: 200 Watt.
  • Informieren Sie sich über den Stromverbrauch der Zirkulationspumpe für die Wasserfiltration. Kann man sie auf wenige Betriebsstunden pro Tag programmieren? Hat sie eine "Eco"-Funktion?
  • Verschmutzt der Desinfektionsvorgang des Poolwassers die Gewässer? Oder ist er hautreizend für empfindliche Personen?
  • Vergewissern Sie sich, dass Sie eine verständliche und vollständige Gebrauchsanleitung erhalten. Ein Whirlpool muss gepflegt werden: ungeeignete Massnahmen können seine Lebensdauer verkürzen und zu übermässigem Stromverbrauch führen.

 

Bei der Installation eines Whirlpools (Jacuzzis) :

  • Lesen Sie die Gebrauchsanleitung, das mag zwar langweilig sein, doch letztlich lohnt es sich immer ;-)
  • Überprüfen Sie, ob der Jacuzzi auf Wärmedämmplatten gestellt werden kann (wie sie auch für die Isolation von Gebäudeböden verwendet werden).
  • Schützen Sie Ihren Whirlpool gegen Wind. So wie man auf einen Löffel bläst, um die Suppe abzukühlen, gibt es nichts, was die Wassermenge so schnell und gründlich abkühlen kann wie der Wind, weshalb er leicht zu einem übermässigen Verbrauch von Heizenergie führt.
  • Planen Sie einen einfachen Zugang zu den technischen Elementen ein.

 

Beim Gebrauch eines Whirlpools (Jacuzzis) :

  • Da ein geheizter Whirlpool, der draussen in der Kälte steht, viel Energie verbraucht, sollte man sich bereits im Herbst fragen, ob es nicht vernünftiger ist, ihn zu entleeren und winterfest zu machen (die Herstellerempfehlungen zum Überwintern beachten).
  • Die Luft, die mit dem Luftgebläse ins Wasser geblasen wird (Airblower), kühlt das Wasser ab, vor allem im Winter. Ganz allgemein gilt: je mehr das Wasser bewegt und verwirbelt wird (mit den Massagedüsen und den Luftblasen), umso stärker kühlt es ab. Ausserdem führt die Verwirbelung des Wassers dazu, dass sich das natürlicherweise darin enthaltene CO2 daraus löst und es basischer wird (Erhöhung des pH-Wertes) – was dem chemischen Gleichgewicht des Wassers schadet.
  • Ist als Abdeckung für den Whirlpool eine schwimmende Plane (wie für einen Swimmingpool) oder eine dünne Haube vorgesehen, ziehen Sie den Kauf einer wasserdichten, auf dem Rand aufliegenden, thermisch hochwertig isolierenden Abdeckung in Betracht. Wird die Abdeckung mit der Zeit immer schwerer, ist dies ein Zeichen dafür, dass sich Wasser darin angesammelt hat und dass sie kaum mehr isoliert.
  • Decken Sie Ihren Jacuzzi immer zu: drei Viertel der Wärme entweicht über die Wasseroberfläche.
  • Reinigen Sie den Filter regelmässig. Ein verschmutzter Filter verlangsamt die Wasserzirkulation und benötigt mehr Pumpleistung.
  • Bewahren Sie die chemischen Produkte ausserhalb der Reichweite von Kindern auf und lesen Sie die Anwendungsempfehlungen (wirklich!) durch.
  • Haben Sie ins Wasser des Whirlpools Desinfektionsmittel oder kosmetische Mittel gegeben (ätherische Öle, Duftstoffe), müssen bei der Leerung die kantonalen Vorschriften eingehalten werden. Am besten wird das benutzte Wasser in die Abwasserkanalisation für verschmutztes Wasser (nicht für Niederschlagswasser) abgelassen, so gelangen diese Stoffe in die ARA und nicht in die freie Natur.

 

Bei Nichtgebrauch des Whirlpools (Jacuzzis) :

  • Lesen Sie die möglichen Einstellungen für den Standby-Modus in der Gebrauchsanleitung nach und überprüfen Sie, dass nur die Filterpumpe eingeschaltet bleibt, nicht aber die Zirkulationspumpen für die Wassermassagesträhle.
  • Muss man die Wassertemperatur zwischen zwei Bädern senken oder kann die Badetemperatur beibehalten werden? Nun, diese Frage kann nicht abschliessend beantwortet werden. Je höher der Temperaturunterschied zwischen dem Badewasser des Whirlpools und der Luft, desto mehr Strom wird benötigt, um die Wassertemperatur beizubehalten. Wussten Sie jedoch, dass die Erwärmung des Wassers von 36 auf 37°C mehr Energie benötigt als die Erwärmung von 35 auf 36°C?
    Falls Sie den Whirlpool praktisch jeden Tag benutzen – und er gut isoliert ist – ist es besser, die Wassertemperatur nur um maximal zwei Grad tiefer als die normale Behaglichkeitstemperatur zu senken. Kühlt der Jacuzzi hingegen ohne Heizung schnell ab (ein Zeichen dafür, dass er schlecht isoliert ist) und benutzt man ihn nur am Wochenende, ist es besser, die Temperatur absinken zu lassen (achten Sie aber darauf, dass das Wasser nicht gefriert!) – und sie vor dem Bad wieder zu erhöhen. Die für die Wassererwärmung benötigte Zeit hängt von der Aussentemperatur, der Heizleistung und der Isolation der Whirlpoolschale ab.
    Beachten Sie, dass grosse Temperaturunterschiede die Wasserqualität beeinflussen können. Eine Wassertemperatur von rund 37°C begünstigt hingegen das Algenwachstum sowie die Entwicklung von (unter Umständen krankheitserregenden) Mikroorganismen.
  • Decken Sie den Jacuzzi gut zu und überprüfen Sie, dass der isolierende Deckel weder das Wasser berührt noch Wasserdampf entweichen lässt (dann wäre er undicht).
  • Hat man sich dafür entschieden, den Whirlpool zu überwintern ohne Energie zu verschwenden (was eine gute Idee ist), sollte man sich auch vergewissern, dass die Rohrleitungen und Pumpen kein Wasser mehr enthalten, um Frostschäden zu vermeiden (die in der Regeln nicht von der Garantie gedeckt werden). Bleibt der Jacuzzi draussen, trocknen Sie ihn gut aus und decken Sie ihn mit einer wasserdichten Plane zu.

 

* Der Name "Jacuzzi", mit welchem "Hydromassagewannen", "Whirlpools" oder auch sogenannte "Spa-Wannen" bezeichnet werden, ist der Name einer amerikanischen Erfinderdynastie mit italienischen Wurzeln. Sie erfanden 1956 die Hydrotherapie-Pumpe für medizinische Zwecke und 1968 eine Badewanne mit integrierter Wasserpumpe für die Wassermassage mittels Düsen. Die Marke Jacuzzi® produziert auch heute noch "Spa- und Hydromassagewannen".

 

Dokumente

pdf 790 Ko- Whirlpools – Tipps zum Strom und Geld sparen, Broschüre des Bundesamts für Energie

 

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Wo leere Sprühdosen entsorgen?

 Sprühdose mit Recycling-Logos und Gefahrensymbole

Wo kann man denn nun seine alten Sprühdosen entsorgen und gleichzeitig sicher sein, dass sie in den geeigneten Recyclingprozess überführt werden? 

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten :

1. Auf der Sprühdose ist ein Gefahrensymbol  oder gleich mehrere davon aufgedruckt: das bedeutet, sie ist ein Sonderabfall

Gesundheitsschädlich Umweltgefährlich Vorsicht gefährlich Gesundheitsschädigend Gewässergefährdend
Die Sprühdose enthält Produkte, die der Gesundheit und der Umwelt schaden. Im Allgemeinen sind dies Insektizide, Farben, Lacke, Isolierschaum, Leime, Schmiermittel, Backofenreiniger, Fleckenentferner für Möbel und Kleider etc. Ist die Spraydose aufgebraucht, muss man sie entweder in ein Verkaufsgeschäft zurückbringen, das solche Produkte verkauft (der Laden ist dazu verpflichtet, die leere Sprühdose kostenlos zurückzunehmen, selbst wenn man nichts kauft), oder man muss sie in einer Gemeindesammelstelle entsorgen. Auch wenn man meint, die Sprühdose sei komplett entleert, ist es dennoch ratsam, sie als Sonderabfall zu betrachten, denn sie enthält immer noch kleine Restmengen schädlicher Produkte.

Hochentzündlich Hochentzündlich
Das enthaltene Treibgas ist brennbar (Propan, Butan, Isobutan oder andere Gase). Für die oben genannten Spraydosen trifft dies in vielen Fällen zu, brennbar sind aber auch die Treibgase von Sprays bestimmter Kosmetikartikel (Haarlack, Rasierschaum, Deodorant, Mückenmittel, Sonnencreme etc.) sowie von Haushalts- und Reinigungsprodukten (Abstaubhilfe, Raumparfüm, Bügelhilfe). Gleiches gilt selbstverständlich auch für Sprühdosen, die Brenngas zum Nachfüllen von Feuerzeugen oder Rechauds oder Gas für kleinere Schweissgeräte sowie zum Abflammen von Unkräutern enthalten. Auch wenn die Sprühdose leer ist, kann sie immer noch Reste enthalten, die sie in Kontakt mit Wärme oder durch Druckeinwirkung explodieren lassen. Sie muss in ein entsprechendes Verkaufsgeschäft zurückgebracht oder in einer Gemeindesammelstelle entsorgt werden.

2. Auf der Sprühdose ist kein Gefahrensymbol aufgedruckt: das bedeutet, sie ist normaler, rezyklierbarer Metallabfall

Sie enthält keine Produkte, welche für die Gesundheit oder die Umwelt schädlich sind, und auch kein brennbares Treibgas. Hierzu zählen zum Beispiel Spraydosen für Schlagrahm: sie enthalten Lachgas (Distickstoffmonoxid) als Treibgas. Ist die Sprühdose einmal leer, kann sie im normalen Recycling-Metallcontainer entsorgt werden. Oft steht nur ein Container für Aluminium und Eisenmetalle bereit: beide Metalle werden gemischt gesammelt und von den Wiederverwertungsfirmen mit starken Magneten getrennt.

In den Empfehlungsschreiben einiger Gemeinden wie auch professionell geführter Recyclingbetriebe kann man lesen, dass Sprühdosen nicht in die Sammelcontainer gehören. Diese Anweisung soll Unfälle während der Recyclingprozesse vermeiden, die durch falsche entsorgte Sprühdosen verursacht werden können. Auch Sprühdosen, die im Abfalleimer entsorgt werden, können die Mitarbeiter der Müllabfuhr gefährden, zum Beispiel dann, wenn sie vom Müllwagen komprimiert werden. Deshalb ist es wichtig, die alten Spraydosen in den geeigneten Recyclingprozess zu übergeben.

Der Glühwürmchen beobachtet Sprühdosen

Verwirrende Logos   

Die auf den Sprühdosen aufgedruckten Recycling-Logos sind manchmal verwirrend. Denn für einen Produktetyp werden von verschiedenen Marken unterschiedliche Logos benutzt, von welchen nicht einmal alle in der Schweiz gebräuchlich sind. Der grüne-Punkt-Logo
Das Logo "Der grüne Punkt" zum Beispiel bedeutet nicht, dass die Sprühdose in den Container für Altmetalle gehört, sondern dass der Hersteller eine Gebühr auf die Abfälle entrichtet hat.

International Alu-Logo Swiss Alu-LogoGleiches gilt für das dreieckige "Alu"-Logo, mit welchem das Material bezeichnet wird, woraus die Spraydose besteht: es ist nicht gleichbedeutend mit dem runden Logo, das in der Schweiz verwendet wird und das auf den Verpackungen angebracht ist, welche man in den Aluminium-Sammelcontainer geben soll.

3 mechanische Zerstäuber

Mechanische Zerstäuber funktionieren mittels Fingerdruck – und kommen deshalb ganz ohne Treibgase aus. Sie haben zusätzlich den Vorteil, dass sie einfach nachgefüllt werden können.

Sprühdosen besser vermeiden

Die Schwierigkeiten, die sich beim Recycling der Sprühdosen stellen, widerspiegeln die ökologischen und gesundheitlichen Probleme, die sie verursachen können. Ihre Treibgase auf Basis von Kohlenwasserstoffen (Butan, Propan, Isobutan etc.) begünsten die Ozonbildung in Bodennähe im selben Masse wie die Abgase von Motorfahrzeugen und Lösungsmittel von Farben. Und was das Lachgas (Distickstoffmonoxid) betrifft, so handelt es sich um ein sehr starkes Treibhausgas.

Ausserdem ist es nicht gut für die eigene Gesundheit, den Sprühnebel von Spraydosen einzuatmen, und zwar unabhängig davon, ob es sich um Insektizide, Haarlack oder Raumdüfte handelt. Bei empfindlichen Leuten oder Asthmatikern können Sprühnebel sogar Asthmaanfälle (auch solche schweren Grades!) auslösen, zum Beispiel wenn diese Personen einen Sportumkleideraum betreten, in dem einige Minuten zuvor ein anderer Benutzer sein Deospray benutzt hat.

Der eigenen Gesundheit und der Umwelt zuliebe kann man statt Spraydosen mechanische Zerstäuber verwenden:

  • Statt Deospray: Deoroller
  • Statt Schmiermittelspray: Ölkännchen
  • Statt Abstaubspray: Mikrofasertuch und gewöhnliches Leitungswasser
  • Statt Lufterfrischer in Spraydosen: Räume und Gebäude gut lüften, Fruchtschalen (Potpourri, Duftmischungen), Lavendelblüten.
  • Statt Bügelspray: Sprühstärke und Bügelhilfe im mechanischen Zerstäuber
  • Statt Schlagrahm aus der Sprühdose: sehr kalten Rahm mit mindestens 30% Fettgehalt in einer ebenfalls sehr kalten Schüssel von Hand steif schlagen.

Chemische Gefahrensymbole

Der Stromverbrauch eines Fernsehgeräts hängt vor allem von seiner Bildschirmgrösse und seiner Hintergrundbeleuchtung ab

12 téléviseurs de toutes les couleurs

Der Fernseher ist wahrscheinlich das Haushaltsgerät, dessen Technologie und Einsatzmöglichkeiten sich im Laufe der letzten Jahre am meisten verändert haben. Er ist flach geworden, digital, hat eine hohe Bildauflösung und kann sogar riesengross sein. Man kann nicht nur Sendungen anschauen und dreidimensionale Filme, sondern - dank dem Internet - auch einen Fussballmatch mit Freunden teilen, die bei sich zu Hause geblieben sind, sich aber in einer Ecke des Bildschirms bei Ihnen im Fernseher zeigen...

Da Fernsehgeräte weit verbreitet sind - oft gibt es in einer Wohnung mehrere davon - verlangt die Europäische Union, dass die im Handel erhältlichen Geräte mit einer Energie-Etikette versehen sind. In der Schweiz ist diese Etikette seit Juli 2012 obligatorisch.

Energieetikette des Fernsehgeräts
    Auf der Energie-etikette für Fernsehgeräte findet man 3 besonders nützliche Informationen, welche berücksichtigt werden sollten :
  • 1. Der gesamte Stromverbrauch für ein Jahr bei einem Standard-Gebrauch von 4h pro Tag.
  • 2. Ob ein Schalter vorhanden ist oder nicht, mit welchem der Fernseher vollständig vom Stromnetz abgeschaltet werden kann.
  • 3. Die Länge der Bildschirm-Diagonale, aufgrund welcher bestimmt werden kann, ob die Grösse des Fernsehers in das Wohnzimmer passt.

Die Energieetikette bevorteilt grosse Bildschirme

Die Energieetikette klassiert die Fernesehgeräte auf einer Skala von A+++ (die beste Kategorie) bis E (die schlechteste Kategorie). Bei der Einteilung in die verschiedenen Klassen wird vor allem der Stromverbrauch im Verhältnis zur Bildschirmfläche berücksichtigt. Anders gesagt, wenn zwei verschieden grosse Fernseher denselben Stromverbrauch aufweisen, ist es der grössere, der in einer besseren Energieklasse eingestuft wird, und zwar obschon für seine Herstellung und seinen Transport mehr Material und mehr Energie benötigt werden und er natürlich auch am Ende seines Lebenszyklus mehr Abfall hinterlässt.

Stromverbrauch ?  

Wenn Sie dem Stromsparen höchste Priorität beimessen, so ist die wichtigste Angabe auf der Energie-Etikette der Stromverbrauch des Fernsehgerätes – und zwar egal wie gross er ist. Auf der Etikette ist der Stromverbrauch in "kWh/annum" (Kilowattstunden pro Jahr) angegeben, der für einen standardmässigen Gebrauch von 4 Stunden pro Tag und bei den Werkseinstellungen des Herstellers errechnet wird. kWh ist die Einheit für die Energiemenge; Sie sehen auf Ihrer Stromrechnung, wie viel Sie davon verbraucht haben. 1 kWh kostet in der Schweiz je nach Region zwischen 10 und 40 Rappen.

Kann man ihn vollständig ausschalten ?

SchalterGemäss den Vorschriften der Europäischen Union darf ein im Handel erhältlicher Fernseher nicht mehr als 0,5 Watt Strom verbrauchen, wenn er mit einer Fernbedienung ausgeschaltet wird und im Standby-Modus verbleibt. Dieser Standby-Verbrauch (auch "Schlafmodus" genannt), entspricht etwa 4 kWh pro Jahr. Besitzt das Fernsehgerät einen leicht zugänglichen Ein-/Aus-Schalter, mit welchem der Verbrauch auf 0 Watt (oder wenigstens auf 0,1 Watt) gesenkt werden kann, ist dies auf der Energie-Etikette mit diesem Symbol vermerkt.

Bildschirmdiagonale ?

BildschirmdiagonaleDie Grösse eines Fernsehers entspricht der Länge seiner Bildschirmdiagonale. Sie wird entweder in Zentimeter oder in Zoll (1 Zoll = 2,54 cm) angegeben. Die meisten Geräte haben ein Bildschirmformat mit einem Breiten/Höhen-Verhältnis von 16 : 9, dies entspricht dem Kino-Format, das auch für die Fernsehsendungen zur Norm geworden ist. Im Verkauf sind Geräte erhältlich, deren Diagonalen von 50 cm bis zu mehr als 2 Metern reichen. Bei einem 80 cm-Bildschirm (der heute bereits als klein eingestuft wird!) und einem Riesenbildschirm von 160 cm beträgt der Unterschied zwischen den beiden Diagonalen das Doppelte (Multiplikation mit Faktor 2), die Bildschirmfläche hingegen ist fast viermal so gross. Da nun aber die Bildschirmfläche für den Stromverbrauch massgeblich ist, bedeutet dies nichts anderes, als dass wenn man einen Fernseher mit 160 cm Bildschirmdiagonale kauft, dies einem Kauf von drei bis vier Fernsehern mit Diagonalenlängen von 80 cm gleichkommt… Hierbei muss allerdings noch präzisiert werden, dass wenn beide Fernseher über die "Full HD"-Eigenschaften verfügen, Sie genau die gleiche Anzahl von Bildpunkten (Pixel) besitzen. Das bedeutet, dass man sich beim grösseren Bildschirm für den gleichen Betrachtungskomfort etwas weiter entfernt von hinsetzen muss – da eben seine Pixel grösser sind.

Der Glühwürmchen vor dem Fernseher

Welche Bildschirmgrösse für das Wohnzimmer ?

Was den Sehkomfort betrifft, so war die Bildschirmgrösse bei den alten Röhren-Fernsehgeräten entscheidend für ein angenehmes Bild. Da die Auflösung nicht sehr gut war (5-mal weniger Pixel als ein HD-TV), musste man sich in einiger Distanz hinsetzen, wollte man nicht die Farbpunkte sehen, aus welchen die Bilder zusammengesetzt werden. Deshalb war ein grösseres Gerät für ein kleines Wohnzimmer nicht wirklich empfehlenswert. Heute haben allerdings die meisten im Handel erhältlichen Bildschirme "Full HD", das heisst ein Soll-Bild von 1080×1920 Pixel, weshalb man sehr viel näher am Bildschirm sitzen kann. Die Hersteller bieten sogar grosse Bildschirme mit einem neuen, viermal dichteren Standard an: "4K" oder "UHD" (Ultra High Definition) mit 2160×3840 Pixel.

Damit man den vollen Nutzen dieser Bildschirme ausschöpfen kann, muss natürlich auch der Fernsehsender, die Spielkonsole oder der DVD-Player ein Signal mit derselben Auflösung besitzen. Das Schweizer Fernsehen zum Beispiel strahlt seine Sendungen über Kabel und Satellit im "HD"-Format aus (720×1280 Pixel) und in einer kleineren Auflösung, wenn man sie über eine TNT-Antenne empfängt. Eine Blu-Ray DVD hingegen sendet "Full HD"- Signale aus (1080×1920 Pixel). Deshalb hängt die ideale Entfernung zum Bildschirm nicht nur von der Bildauflösung, sondern auch davon ab, was er zeigt. Für "Full HD"-Filme wird in der Regel eine Distanz von 1,5 bis 2 mal die Bildschirmdiagonale (in cm) empfohlen. Und für eine "HD TV"-Sendung beträgt sie 2,5 bis 3-mal die Diagonale. Mit anderen Worten: wenn ein Fernseher 1,50 m von Ihren Augen entfernt aufgestellt werden soll, ist ein Modell mit 80 cm Bildschirmdiagonale eine gute Grösse.

Die Farbe der Wand hinter dem Fernseher verändert unsere Wahrnehmung der Helligkeit der Bildanzeige: bei gleicher Bildeinstellung erscheint uns das Bild umso schärfer und kontrastreicher, je dunkler der Hintergrund ist.

Die Hintergrundbeleuchtung (backlight) beeinflusst den Stromverbrauch

Hat man ein Fernsehgerät mit vernünftiger Grösse und einer guten Klassifizierung auf der Energieetikette gewählt, kann man den Stromverbrauch noch ein bisschen mehr verringern, indem man die "Hintergrundbeleuchtung" verändert. Bei den LCD-Monitoren (Liquid Crystal Display), die den Grossteil der Geräte im Handel ausmachen, ist die Hintergrundbeleuchtung die Vorrichtung, mit welcher die Flüssigkristalle, welche das Bild ergeben, beleuchtet werden - in etwa wie die Sonne, die durch die bunten Scheiben eines Kirchenfensters scheint. Um die Hintergrundbeleuchtung (backlight) zu gewährleisten, haben praktisch alle Fernseher im Verkauf LEDs, welche entweder flächig hinter den Flüssigkristallen angeordnet sind (Full LED) oder seitlich an zwei oder allen Rändern des Monitors (Edge LED) rund um einen Lichtleiter gruppiert sind, welcher das Licht nach vorne zu den Flüssigkristallen streut. Je höher die Hintergrundbeleuchtung eingestellt ist, um so stärker steigt der Stromverbrauch des Fernsehers: eine voll aufgedrehte Hintergrundbeleuchtung kann leicht die Kilowattstunden verdoppeln!

Die Einstellung der Hintergrundbeleuchtung ist bei jedem Fernseher anders

Es gibt Fernseher (eher von minderer Qualität), bei denen die Stärke der Hintergrundbeleuchtung direkt an die Helligkeit (brightness) gekoppelt ist: ein Erhöhen oder Verringern der Helligkeit erhöht oder verringert gleichzeitig den Stromverbrauch. Bei anderen (eher bessere Qualität) bewirkt eine Erhöhung der Helligkeit nur eine schwache Zunahme des Stromverbrauchs, denn die Hintergrundbeleuchtung wird gesondert geregelt, in einem anderen, "backlight" genannten Menü. Unter den verschiedenen vorgesehenen Einstellungen ist oft auch ein "Eco"-Modus vorhanden, welcher die Hintergrundbeleuchtung insgesamt herabsetzt. Bestimmte Fernsehgeräte haben einen Lichtdetektor, der sie automatisch dem Umgebungslicht angleicht – eine sehr wirksame Massnahme zum Stromsparen.

Hier noch ein zwei weitere Ratschläge, um den Bedarf an der Hintergrundbeleuchtung möglichst klein zu halten: Vermeiden Sie, dass die Sonne oder das Licht einer Lampe direkt auf den Bildschirm trifft und stellen Sie den Bildschirm besser vor einen dunklen als einen hellen Hintergrund (siehe Kasten).

Wählen Sie ein natürlicheres Bild

In allen Fällen erreicht man bessere Resultate, wenn man die Bildeinstellungen verändert, denn die Werkseinstellung sehr vieler Fernsehgeräte bewirkt zwar sehr farbige und kontrastreiche, jedoch oft wenig natürliche Bilder. Die Hersteller wollen so vermeiden, dass ihre Geräte neben denjenigen der Konkurrenz "blass" aussehen. Was aber den Energieverbrauch und die Bildästhetik betrifft, so ist es besser, die Bilder zu entsättigen und den künstlichen Schärfungseffekt aufzuheben, um wieder viel detailliertere Nuancen der Landschaften und menschlichere Hautfarben bei den Filmstars und Journalisten zu erlangen. Die Einstellungsoption "Kino" oder "Standard" liefert in der Regel gute Ergebnisse.

Den Fernseher gegen ein sparsameres Modell auswechseln ?

Die zur Herstellung, für den Transport und die Entsorgung eines Fernsehers notwendige graue Energie – unabhängig von der verwendeten Technologie – ist mindestens zwei- bis dreimal grösser als die Energie, die er während seiner gesamten Lebenszeit verbraucht. Aus energetischer Sicht ist es deshalb nicht sinnvoll, einen altes Fernsehgerät zu ersetzen, das noch funktioniert. Umso weniger, als die Umweltbilanz von Flachbildschirmen kaum besser ausfällt als diejenige der alten Geräte mit Röhrenbildschirm, denn sie enthalten seltene Metalle – beispielsweise Indium -, die sehr wertvoll für die Entwicklung anderer Technologien wie zum Beispiel die photovoltaischen Solarzellen der neuesten Generation sind.

Ein alter, ausrangierter Fernseher darf natürlich nicht mit dem Haushaltsabfall entsorgt werden. Gemäss der "Verordnung über die Rückgabe, die Rücknahme und die Entsorgung elektrischer und elektronischer Geräte" (VREG) ist man dazu verpflichtet, den Fernseher in eine Gemeindesammelstelle oder in einen Laden zurückzubringen. Verkaufsgeschäfte nehmen das Gerät kostenlos zurück, auch wenn man kein neues kauft.

 

www.broadcast.ch, Informationen und Erklärungen über Sende- und Empfangsformate der Fernsehgeräte: HD, Full HD, HD Ready, Kabel, TNT, Satellit etc.

Fernsehgerät, interaktive Seite dieser Website.